Betriebsräte werden aktiv

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 23. Februar 2013

Grenzach-Wyhlen

Schreiben an Verkehrsminister.

GRENZACH-WYHLEN (dor). In einer gemeinsame Initiative haben sich die Betriebsräte der Chemie- und Pharmabetriebe aus Grenzach-Wyhlen mit einem Brief an Landesverkehrsminister Winfried Hermann gewandt.

Die Unterzeichner, IG-BCE-Bezirksleiter Wilfried Penshorn, die Betriebsratsvorsitzenden Jose Gabriel Ledezma-Sanchez (Roche Pharma), Klaus Keßner (DSM), Heiko Wodarkiewicz (BASF) und Armin Schranz (GP Grenzach), sowie die Vertrauensleute Karl-Heinz Buergin (DSM), Michael Schreier (BASF) und Susanne Reif-Wagner (GP), sprechen sich darin für einen schnellen Bau der Umgehungsstraße aus, um die Industrie in Grenzach-Wyhlen zu stärken.

Seit Jahren müssten die Arbeitnehmervertreter die Reduzierung von Arbeitsplätzen beobachten. Die Ankündigung der Firma Zimmermann, sich auf dem Gelände der Firma BASF anzusiedeln, sei ein erstes Signal gewesen, Industriefläche wieder mit Arbeitsplätzen zu füllen. "Wir haben uns deshalb entschlossen, diese Initiative auch öffentlich zu unterstützen. Das Projekt selbst findet in der Bevölkerung auch kritische Begleitung", heißt es in dem Schreiben. Letzteres liege nach Ansicht der Betriebsräte wohl auch an der Art und Weise, wie Fakten präsentiert und Befürchtungen artikuliert würden.

Die Umgehungsstraße sollte endlich beherzt angegangen werden, fordern die Unterzeichner. Man hoffe, dass mit einer positiven Entscheidung zur B34 "zumindest bei einem Teil der Kritiker die Akzeptanz steigen" werde. "Die Finanzierung dürfte nicht das Problem sein, zumal die Gemeinde von sich aus eine Vorfinanzierung angeboten hatte."

"Wir möchten Sie bitten, unser Anliegen, das im Übrigen auch von allen Gemeinderatsfraktionen unterstützt wird, mit positiven Initiativen zu unterstützen", schreiben die Betriebsräte.