BI sieht sich breit aufgestellt

Ralf H. Dorweiler

Von Ralf H. Dorweiler

Mi, 20. Februar 2013

Grenzach-Wyhlen

Zukunftsforum ist aktiv.

GRENZACH-WYHLEN (dor). Mit dem Engagement von Bürgern ist kurz vor der eigentlichen Entscheidung des Gemeinderats im Dezember über die Ansiedlung der Firma Zimmermann Bewegung in die Diskussion gekommen. Ein eigener Informationsabend, der in sachlicher Atmosphäre stattfand, war schließlich Geburtsstunde der Bürgerinitiative, die sich den Namen "Zukunftsforum Grenzach-Wyhlen" gab. Vorrangig, so einer der Vertreter des Kernteams, Rudolf Wahl, gehe es darum, die Bürger zu informieren. Parallel würde sich die Bürgerinitiative zur Zeit formieren, Flyer erstellen und Plakate vorbereiten und auch Hintergrundinformationen aufbereiten, die bislang nicht bekannt seien.

Dabei ist man laut Wahl, Gründungsmitglied der Bürgerinitiative und einer der Kontaktleute für die Presse, mit der lockeren Form der Bürgerinitiative recht zufrieden, auch wenn es Gedanken gebe, vielleicht einmal einen Verein zu gründen.

20 bis 30 Bürger kommen bei Treffen zusammen

Bei regelmäßigen Treffen würden immer 20 bis 30 Bürger zusammenkommen, das Zukunftsforum sehe aber "viele Unterstützer", die zum Teil schon während der Offenlage des Zimmermann-Antrags geholfen haben, indem sie etwa Unterschriften sammelten. Allerdings sei man ein loser Verbund von Bürgern – Buch über Mitglieder wird nicht geführt.

Die stammen laut Wahl "aus allen Bevölkerungsschichten". Auch Altbürgermeister Könsler gehört zu den Unterstützern, ebenso wie ehemalige Chemiker. Es gebe dabei alteingesessene Bürger wie auch neu Hinzugezogene, deren gemeinsames Ziel sei, "ein Giftmüllumschlagszentrum zu verhindern." Die Bürgerinitiative wolle zudem eine Bürgerbefragung oder einen Bürgerentscheid erreichen und eine Veränderungssperre.

Die bisher angedachte Nutzung des Areals wäre laut Wahl "das schlechteste, was man machen kann." Nun brauche es mehr Zeit, weswegen die Veränderungssperre als wichtig angesehen wird. Die Bürgerinitiative wolle das Areal möglichst sinnvoll genutzt sehen, auch für möglicherweise anspruchsvolles Gewerbe. Auf jeden Fall sei er der Meinung, man müsse Firmen mit einer "sehr guten Kosten-Nutzen-Relation" ansiedeln. "Im Moment sehen wir eher viel Risiko für uns Bürger und nur wenig Nutzen", meint er.

Die Mitglieder der BI können laut Wahl von Bürgern angesprochen werden. Neben ihm stehen dafür etwa Christine Rasenberger, Günther Holl, Siegfried Müller, Klaus Elsässer oder Manfred Mutter zur Verfügung. Noch vor dem Erörterungstermin des Regierungspräsidiums möchte man öffentlich weiter von sich reden machen (wir berichten noch).

Kontakt per E-Mail unter

info@zukunftsforum-grenzach-wyhlen.de