Nachhaltigkeitsgutachten

KOMMENTAR: Schwarz und Weiß

Ralf H. Dorweiler

Von Ralf H. Dorweiler

Do, 08. Mai 2014

Grenzach-Wyhlen

Eigentlich haben sich viele von diesem Gutachten Klarheit versprochen. Die Bürger wünschten, dass sich der Totalaushub wie von ihnen prophezeit als die nachhaltigere Variante erweisen würde. Eine klare Aussage in die Richtung hat Nachhaltigkeitsspezialist Helmut Dörr sogar gegeben, doch bei weiterer Betrachtung des Gutachtens folgte unausgesprochen ein dickes "Aber". Denn auch die Einkapselung hat ihre Pluspunkte. Es ist eben doch nicht immer alles nur Schwarz und Weiß. Schon im Vorfeld war des Öfteren von einem nötigen "deutlichen" Unterschied gesprochen worden. Jetzt steht man da mit ungefähr 100 Seiten, die die einen als deutliche Aussage sehen wollen, die anderen aber als undeutlich deuten. Ob sich durch das Gutachten irgendetwas ändern wird? Es sieht nicht so aus. Die Stellungnahme der BASF spricht eine – um das Wort nochmals zu benutzen – deutliche Sprache. Und dadurch, dass der BASF-Antrag rechtlich genehmigungsfähig sein dürfte, bleibt eine Absage durch das Landratsamt unwahrscheinlich. Aber es hat ja in der Vergangenheit schon Überraschungen gegeben in Grenzach-Wyhlen.