Leserbriefe

Elke Habel, Grenzach-Wyhlen

Von Elke Habel & Grenzach-Wyhlen

Fr, 28. Februar 2014

Grenzach-Wyhlen

KESSLERGRUBE
Ironie des Schicksals
Leserbrief zu "Die Bilanz des BASF-Konzerns fällt positiv aus" (BZ vom 26. Februar)
Es mutet wie eine Ironie des Schicksals an, dass die BASF genau an dem Tag, an dem Dr. Dörr in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung über das Nachhaltigkeitsgutachten der Kesslergrube referierte, ihren Gewinn für 2013 bekannt gab: Nach einem Rekordjahr beträgt der Reingewinn 4,8 Milliarden Euro, für 2014 rechnet der weltgrößte Chemiekonzern sogar mit weiteren Zuwächsen. Der finanzielle Hintergrund wäre also da, um die Kesslergrube enkeltauglich zu sanieren. Zudem könnte sich die BASF an ihre Firmenphilosophie halten, die sie wie folgt auf ihrer Homepage formuliert hat: "Indem wir wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung verbinden, wirtschaften wir nachhaltig für eine lebenswerte Zukunft. Das ist unser Beitrag für die heutige und für kommende Generationen."
Elke Habel, Grenzach-Wyhlen