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30. November 2016

Klang- und humorvolle Seniorenfeier

200 Besucher beim Adventsfest in Gundelfingen – Organisatoren hätten sich mehr gewünscht.

  1. Die Mondo Musical Group zeigte eine tolle Show. Foto: Andrea Steinhart

GUNDELFINGEN. Der Einladung des Gundelfinger Krankenunterstützungsvereins und des VdK-Sozialverbandes zur Adventsfeier waren rund 200 Senioren gefolgt. In der Festhalle wurden ihnen besinnliche Weihnachtsmusik und bekannte Musical-Klassiker dargeboten. Zum Ende der dreistündigen Feier wurden über 350 Tombola-Preise ausgegeben.

Wer nicht da war, hat ein gut abgestimmtes Programm verpasst. Zuerst trug der 50-köpfige Kammerchor Cantemus englische Advents- und Weihnachtslieder vor. Weiter ging es humorvoll, allerdings mussten die Zuhörer der schwäbischen Sprache mächtig sein. Denn die schwäbische Schwertgosche Linkmichel erzählte mit viel Wortwitz aus seinem Alltag als Vater dreier Mädchen und von seiner Ehefrau, die der Dekomanie verfallen ist. Mit seinen witzigen Anekdoten brachte er viele Zuhörer zum Lachen. Zum krönenden Abschluss des Nachmittags präsentierte die Mondo Musical Group des Studierendenwerk Freiburgs Musical-Klassiker. Die 20 Sänger überraschten mit ihrer Energie, ihrem Talent und ihren Stimmen. Mit ansteckender Begeisterung sangen, spielten und tanzten die jungen Darsteller eine Stunde lang und waren für die Gäste ein Augen- und Ohrenschmaus. Immer wieder gab es Szenenapplaus.

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Die Senioren kamen aus Gundelfingen, Wildtal und Heuweiler. Auch die Schwestervereine des Krankenunterstützungsvereins waren zu der Veranstaltung eingeladen. So kamen Senioren aus Breisach, Bleibach und St. Peter.

Selbst Bürgermeister Raphael Walz genoss den Adventsnachmittag mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Peter Ficht und Uwe Zimmer, die Vorsitzenden und Organisatoren der Feier, hätten sich wesentlich mehr Besucher gewünscht – auch, weil es im kommenden Jahr aufgrund der Hallensanierung keine Feier geben wird. "Daher haben wir uns dieses Jahr besonders viel Mühe gegeben und ein Programm organisiert, dass auch jüngeren Bürgern gefallen hätte", sagte Peter Ficht.

50 Cent kostete ein Los. Mehr als 350 Preise waren auf den Regalen aufgebaut. Die Preise, darunter viele Pflanzen, Essenskörbe und Weihnachtsdekoration, wurden größtenteils gesponsert. Die Lose waren fast ausverkauft. Allerdings mussten die glücklichen Gewinner bis zum Ende der Feier warten, bis sie ihren Preis in Empfang nehmen konnten. Der Verkauf der Lose trägt jedes Jahr dazu bei, dass der Nachmittag für die Gäste bei freiem Eintritt möglich ist.

Autor: Andrea Steinhart