Rund 1400 Kinder machten mit

Annika Sindlinger

Von Annika Sindlinger

Mo, 10. September 2018

Herbolzheim

Herbolzheimer Ferienspielaktion endete mit einer Abschlussveranstaltung .

HERBOLZHEIM. Nahezu an jedem Tag der Sommerferien fand im Rahmen der Herbolzheimer Ferienspielaktion eine Veranstaltung statt – manchmal waren es auch mehrere. An 16 Tagen gab es vor- und nachmittags Programm. Insgesamt nahmen rund 1400 Kinder an der Ferienspielaktion teil. Mit einer Abschlussveranstaltung in Herbolzheim ging sie zu Ende.

"Das Schöne und Besondere in Herbolzheim ist, dass sich viele Vereine engagieren und eine Aktion anbieten. Von den 55 angebotenen Veranstaltungen wurden 28 von Vereinen und kirchlichen Institutionen organisiert", erklärte Jugendpflegerin Rosemarie Sigler, die die Ferienspielaktion schon seit 20 Jahren organisiert. 14 Veranstaltungen waren von der Stadt angeboten worden, 13 von anderen Institutionen wie der Polizei, dem Zirkus Paletti oder dem Lernstudio.

"Alle Aktionen waren gut besucht und die Veranstaltungen mit Anmeldung restlos ausgebucht", resümierte Sigler. Besonders beliebt seien die Instrumentenvorstellung des Musikvereins, die Sommerküche der Landfrauen, das Kochen mit dem Heimatverein, der Zirkusworkshop und der einwöchige Ferienspaß auf dem Höfle gewesen, so Sigler. Am Ferienspaß auf dem Höfle gemeinsam mit der Jugendpflege Kenzingen nahmen je 28 Kinder aus Herbolzheim und Kenzingen teil. "Probleme mit zu wenigen Anmeldungen kennen wir hier nicht", sagte Sigler lachend.

"Absolut bemerkenswert ist es, was die Vereine auf die Beine stellen. Dies betrifft sowohl die Qualität als auch die Quantität. Ohne die Vereine könnten wir ein solches Programm nicht anbieten", so die Jugendpflegerin. "Es waren auch Veranstaltungen dabei, bei denen es zwischen 60 und 80 Teilnehmer waren. Es ist eine Leistung das zu stemmen", so Sigler. Mehrfach sei sie dieses Jahr darauf angesprochen worden, wie abwechslungsreich das Programm sei.

An der Abschlussveranstaltung nahmen 55 Kinder teil. Für sie gab es unterschiedliche Spielstationen, einen Basteltisch, eine Tombola und Spiele wie Tischkicker. An einer Station konnten die Kinder versuchen, den Mund eines Holzclowns mit einem Ball zu treffen. Ratternd drehte sich an einer anderen Station ein Glücksrad. Am Basteltisch entstand aus zusammengeknülltem Zeitungspapier, das mit buntem Krepppapier umwickelt wurde, ein Wurfball. Im Anschluss an das Spielangebot grillten Mitarbeiter der Stadt für die Kinder.

Der stellvertretende Bürgermeister Clemens Schätzle bedankte sich im Namen der Stadt bei allen Beteiligten.