Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

12. September 2009

Bessere Breitbandversorgung gewünscht

Horben hofft auch auf höhere Zuschüsse / Gemeindebesuch von Bundestagskandidat Sander

  1. Bundestagskandidat Daniel Sander (Mitte) besuchte Horben und traf sich im Rathaus mit Bürgermeister Markus Riesterer (rechts) und Andreas Schonhardt, Vorsitzender der CDU Hexental Foto: Barbara Schmidt

HORBEN (bas). Der Zuschussantrag für den geplanten Horbener Jugendraum ist bewilligt worden, das teilte Bürgermeister Markus Riesterer am Mittwoch in einem Gespräch mit dem Bundestagskandidaten Daniel Sander mit.

Sander traf im Rathaus mit Riesterer und Andreas Schonhardt, Vorsitzender des CDU-Verbands Hexental, zusammen. Riesterer informierte Sander über die Gemeinde, die mit 1100 Einwohnern die zweitkleinste im Landkreis ist. Im Vergleich ist ihre Gemarkungsfläche (875 Hektar) aber groß, und auch abgelegene Höfe gehören dazu. Was landschaftlich reizvoll und gut für den Tourismus ist, beschert der Kommune hohe Ausgaben für den Straßenunterhalt, den Winterdienst und ähnliche Aufgaben. "Da sind wir eine typische Schwarzwaldgemeinde", sagte Riesterer und betonte, dass Horben für sein Wegebauprogramm immer auf Zuschüsse aus dem Ausgleichsstock angewiesen sei. Nach seinen Wünschen an die Politik gefragt, nannte er "eine gute und richtige Wirtschaftspolitik", eine bessere Breitbandversorgung und dass die Zuschüsse im Rahmen des Finanzausgleichs nicht allein nach der Einwohnerzahl, sondern auch nach der Gemarkungsfläche bemessen werden sollten. Die Runde sprach auch über das neue Baugebiet, die Situation der Milchbauern und die Kinderbetreuung. Für Sander war es sein erster Besuch in Horben. "Das ist die letzte Gemeinde, die mir noch gefehlt hat", sagte er und war sich mit Riesterer einig, dass es eine der schönsten Gemeinden in seinem Wahlkreis sei.

Werbung

Autor: bas