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23. September 2008

Friedhofserweiterung steht demnächst in Ibach an

Planung soll in der kommenden Gemeinderatsitzung vorgestellt werden / Hohe Schäden durch Windhose im Wald

IBACH. Informationen zum Stand des behindertengerechten Zugangs zum Friedhof, zum Schadensumfang nach der Windhose am 3. September, zum Bürstenmuseum und weitere gab es in der jüngsten Gemeinderatsitzung in Ibach durch Bürgermeister Meiners.

Die Gestaltung des behindertengerechten Zugangs zum Friedhof werde in das Gesamtvorhaben Friedhofserweiterung und -verschönerung aufgenommen, informierte Bürgermeister Meiners. In diesem Zusammenhang werde dann auch das gewünschte Columbarium errichtet. Den für die Erweiterung erforderlichen Flächenerwerb habe man mit dem Beisitzer des betroffenen Grundstücks bereits vorbesprochen. Die Planung soll in der kommenden Sitzung vorgestellt werden. Danach soll das Vorhaben in einer Bürgerversammlung präsentiert werden. Diese werde spätestens im Dezember stattfinden. Eine Friedhofsmaßnahme sei immer eine "sehr subtile Angelegenheit", so Meiners, man solle sie auf jeden Fall aus dem Vorfeld der Gemeinderatswahlen im kommenden Jahr heraushalten.

Auch einen kurzen Sachstandsbericht zum Fortgang der Einrichtung des Bürstenmuseums gab Meiners. Man habe von dem Bauherren, der zur Zeit das Gebäude bei der Kirche renoviere und umbaue, eine Holzvertäfelung als Spende erhalten, die künftig die Bürstenmacherstube zieren werde. Gefreut habe er sich über die kürzliche Zusage von Minister Hauck zur Zuschussgewährung für die Einrichtung des Museums. Die weitere Planung soll nun von Paul Mark in einer kommenden Sitzungen präsentiert werden.

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Gegen 4000 Festmeter Holz dürften auf der Gemarkung Ibach nach der Windhose vor zwei Wochen, die auch in St. Blasien sehr große Schäden angerichtet hatte, auf dem Boden liegen, berichtete Gemeinderat Clemens Speicher. Die meisten Schäden seien dort entstanden, wo man nie damit gerechnet hätte, nämlich in der Senke um das Sägewerk Kaiser. Das meiste Holz sei versplittert und damit nicht mehr nutzbar. 14 private Waldbesitzer und der Gemeindewald seien betroffen, dreizehn alleine im Klosterwald, einer auch anderer Stelle. Auch ein Strommast sei regelrecht abgedreht worden, was dann den Stromausfall verursacht habe. 2000 Festmeter Holz seien bereits aufgearbeitet, das Holz werde nach Möglichkeit sofort abgefahren, da keine Lagerkapazität vorhanden sein. Dadurch würden die Wege zur Zeit stark beansprucht. Diese müssten nach der Aufarbeitung wieder hergerichtet werden. Froh sei man, so der Bürgermeister, dass keine Personenschäden beklagt werden müssten. Er hoffen nun, dass es auch bei der Aufarbeitung keine Schäden geben werde. Sein großer Dank, dem sich das gesamte Gremium anschloss, galt den Männern der Feuerwehr, denen zu verdanken sei, dass die blockierten Straßen bereits binnen einer halben Stunde wieder passierbar gewesen seien. Auch seitens der Bevölkerung sei der Einsatz der Feuerwehrmänner sehr gelobt worden, teilte er mit und präsentierte dem Gremium zwei Spenden zugunsten der Feuerwehr Ibach. Diese Spenden wurden einstimmig angenommen.

Der Bürgermeister informierte darüber, dass die Straßen- und Wegebaumaßnahmen abgeschlossen sind. Das Amt des neu zu bestellenden Wegewartes werde ausgeschrieben. Dieses Amt war in der Diskussion um die Verwendung der Jagdpachtmittel angeregt worden. In diesem Jahr hat Ibach erstmals Wegebaumaßnahmen direkt aus Jagdpachtmitteln finanziert.

Die nächste Gemeinderatsitzung wird am Freitag, 17. Oktober, stattfinden. Der langjährige Rechnungsamtsleiter Bernd Holzer wird dann als letzte Amtshandlung für die Gemeinde Ibach bereits den Verwaltungshaushalt für das Jahr 2009 vorstellen. Danach wird er in den Ruhestand verabschiedet.

Autor: Christel Schuster-Stich