Im Zeichen der Kommunalwahl

Susanne Bremer

Von Susanne Bremer

Fr, 06. April 2018

Ihringen

Der SPD-Ortsverein Ihringen-Wasenweiler blickte auf ein bewegtes Jahr zurück und sucht bereits Kandidaten für 2019.

IHRINGEN (BZ). Der SPD-Ortsverein Ihringen-Wasenweiler bereitet sich bereits auf die Kommunalwahlen 2019 vor und führt Gespräche mit möglichen Kandidaten. Das wurde in der Hauptversammlung des Ortsvereins bekannt, zu der auch der Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner und die Kreisvorsitzende Birte Könnecke gekommen waren.

Rückblick: Nicht nur auf Bundesebene, auch für den SPD-Ortsverein Ihringen-Wasenweiler war 2017 ein bewegtes Jahr. Es stand vor allem im Zeichen der Ihringer Bürgermeisterwahl. Die SPD hatte die Absicht, eine echte Wahl zu ermöglichen. Sie wollte in jedem Fall eine Kandidatin oder einen Kandidaten aufstellen. Dies sei mit Astrid Hennies, einem SPD-Mitglied aus der Hamburger Bürgerschaft, auch gelungen, sagte Alois Lai, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins.

Man habe seitens des Vorstandes viel Energie und Ressourcen in diesen anstrengenden, aber fairen Wahlkampf gesteckt. Das Wahlergebnis sei sehr eindeutig ausgefallen. Man habe in Gesprächen dem neu gewählten Bürgermeister eine vertrauensvolle und vorbehaltlose Zusammenarbeit zugesichert und diese auch bereits in vielen Punkten begonnen.

Aus dem Gemeinderat berichtete der Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Bürgermeister Thomas Schneider. Als Hauptthemen im zurückliegenden Jahr nannte er: Umlegung Gewerbegebiet Hinterschwemme, Hochwasserschutz, Trinkwasserversorgung, Regelung ruhender Verkehr, neuer Wohnraum, Breitbandversorgung, B 31, Kindergärten sowie die Fertigstellung der Gemeinschule. Man sei sich bewusst und sehr froh darüber, dass vieles mit guter sachbezogener Zusammenarbeit über alle Fraktionen hinweg bearbeitet wurde.

Dennoch waren gerade die Themen Gemeinschaftsschule und B 31 besondere Anliegen der SPD. Rechner Edgar Ehrat sagte, dass für den Wahlkampf der SPD-Kandidatin einige Ausgaben angefallen sind.

Statistik: Der Ortsverein hat 30 Mitglieder, es gab zwei Ein- und zwei Austritte.

Ausblick: 2018 ist laut Lai "ein Jahr mit deutlichem Blick auf die Kommunalwahlen 2019". Für die gelte es, sich inhaltlich und besonders personell vorzubereiten. Derzeit würden viele Gespräche geführt, um im Mai 2019 mit einer vollen Liste antreten zu können. Birte Könnecke sicherte als Kreisvorsitzende ihre Unterstützung in allen inhaltlichen Belangen zu. Gerade jetzt gelte es, die Ärmel hochzukrempeln und für die SPD einzustehen. Sie machte keinen Hehl daraus, dass sie die Personalarbeit in der Führungsspitze als stark verbesserungswürdig ansieht. Umso mehr sei demokratisches Engagement gefragt.

Johannes Fechner, Rechtsanwalt aus Emmendingen, betonte, dass er ebenso Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis 281 (Freiburg und Umgebung) ist, da Julien Bender nicht die Nachfolge von Gernot Erler antreten konnte. Politisch Verfolgte und Menschen, die Deutschland direkt zur Stärkung des Arbeitsmarktes brauche, müssten schnellstmöglich integriert werden. Andere aber genauso sicher wieder abgeschoben werden. Dafür müsse dringend Personal eingestellt werden. Lösungen für gute Pflege und Krankenversicherungssysteme, die Bekämpfung der Wohnungsnot und das Thema soziale Gerechtigkeit erforderten ständigen nachhaltigen Einsatz. Die SPD-Mitglieder nutzten die Anwesenheit von Könnecke und Fechner zu einer bis spät in den Abend dauernden lebhaften Diskussion, die sich über den Dieselskandal bis zu Themen wie dem Rentenniveau erstreckte.

Wahlen: Delegierte für die Europawahlkonferenz auf Kreisebene: Caroline Biechele, Susanne Bremer und Matteo Daub sowie als Nachrücker Friederike Schlatterer und Alois Lai

Ehrungen: Anita Melerski (25 Jahre Mitgliedschaft) und Thomas Gaisser (40 Jahre)

Kontakt: http://www.spd-ihringen.de