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16. Juli 2012

Impuls für die Innenstadt

Hieber feiert zehnjähriges Bestehen des Meeraner Markts / Renovierung im kommenden Jahr.

  1. Filialleiter Karsten Pabst, Jörg und Dieter Hieber (von links) bei der Feier zum zehnjährigen Bestehen des Meeraner Markts. Foto: Heidemarie Wussler

LÖRRACH. Von zehn Jahren wurde der Meeraner Markt als wichtiger Baustein der Umgestaltung des Gebiets zwischen Innenstadt und der KBC eröffnet. Das Einkaufszentrum war gleichzeitig auch ein Teil der KBC-Sanierung. Heute ist das Zentrum mit Geschäften, Gastronomie, einem Fitness- und einem Gesundheitszentrum ein wichtiger Impuls am Rand der Innenstadt. Hieber’s Frische Center feierte das 10-jährige Bestehen am Samstagabend mit Kunden und Vertretern der Stadt.

In Lörrach ist Hieber bereits 41 Jahre vertreten. Wie Senior Jörg Hieber erzählte, hat er 1971 das erste Geschäft in der Bergstraße eröffnet, 1972 kam ein Geschäft auf dem Salzert dazu. Die beiden Läden wurden 1984 geschlossen, da zog Hieber in die Weiler Straße – eine schwierige Zeit, erzählte Jörg Hieber. Er machte damals konzeptionell das, was er heute noch macht. Er richtete einen großen, vielseitig sortierten Laden ein. Über ein Jahr lang wurde das aber nicht angenommen. "Das wird nichts, das schaffen sie nicht, es ist zu fremd, zu neu", hieß es, so Hieber. Nach einem Jahr ging es aufwärts und die Expansion ging weiter. So wurde das Geschäft 2002 in den Meeraner Markt verlegt. Dort ging das Konzept von Anfang an auf.

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Der Meeraner Markt liegt zwar offiziell nach dem Lörracher Märkte- und Zentrenkonzept nicht in der Innenstadt, aber Jörg und Dieter Hieber sind sich einig, dass er eine starke Frequenz für die Stadt bietet. Und die Kunden aus der Schweiz und Frankreich haben Hieber längst entdeckt. Etwa 25 Prozent kommen derzeit aus der Schweiz und die französischen Kunden werden immer mehr.

Zu Beginn war Hieber’s Lörracher Frische-Center ein Vorzeigegeschäft für Kollegen aus dem In- und Ausland, weiß Jörg Hieber. Die Geschäftsidee wurde kopiert, eine Kopie stehe sogar in Texas, berichtet der Kaufmann. Inzwischen hat Hieber zwölf Märkte mit über 1000 Mitarbeitern. Die Umsätze steigen permanent, geplant ist für die Gesamtfirma ein Umsatz von 170 Millionen Euro. Die verschiedenen Geschäfte haben alle Branchenpreise gewonnen, waren "Supermarkt des Jahres", haben Preise für die Fleisch-, Fisch-, Käsetheke und für das Weinangebot errungen, erzählt Dieter Hieber. Er will die Märkte auf dem Laufenden halten, ein gesundes Wachstum haben. Wenn sich gute Standorte bieten, wird über einen neuen Markt entschieden, aber "nicht auf Teufel komm raus". Frische und Regionalität seien die Schwerpunkte von Hieber’s erklärt Filialleiter Karsten Pabst. Hieber übernehme die Garantie für die Produkte, die er verkauft, die Lieferanten würden kontrolliert. Transparenz und Sicherheit für den Kunden, einwandfreie Ware und immer mehr Produkte aus fairem Handel sind die Stichworte.

Im kommenden Jahr soll der Meeraner Markt modernisiert und auf den neusten Stand gebracht werden. "Wir machen das alle zehn bis elf Jahre", erklärt Dieter Hieber, "und nun ist Lörrach an der Reihe." Ein weiteres Ziel von Hieber sei, sich als Arbeitgeber weiter zu entwickeln. Schulungen, Förderungen für die Mitarbeiter gehören dazu. Wichtig sei, so Jörg Hieber "noch mehr den Menschen in den Fokus stellen - Mitarbeiter und Kunden. "

Autor: Heidemarie Wussler


3 Kommentare

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Tim Weser

Registriert seit: 30.05.2012

Kommentare: 42

16. Juli 2012 - 09:19 Uhr

Eine Weiterentwicklung der Orthographie bei Hieber wäre auch gut. Das Deppenapostroph im Namen schmerzt jedes mal und rückt Hieber auf eine Stufe mit "Cindy's Nagelstudio" oder "Oma's Imbiss".

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Peter Rapp

Registriert seit: 25.09.2009

Kommentare: 687

16. Juli 2012 - 22:17 Uhr

Der Apostroph darf da stehen.

"Nach der neuen deutschen Rechtschreibung darf der Apostroph beim Genitiv als Ausnahme in den Fällen verwendet werden, in denen er die Grundform eines Personennamens verdeutlicht. Beispiele:
· Andrea’s Friseursalon
· Willi’s Würstchenbude[7]
· Mozart’s Sonaten."
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Apostroph

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

16. Juli 2012 - 23:17 Uhr

Uuuuhhh, da wird's mir aber auch schlecht! Hat die Rechtschreibreform irgendwas gebracht, was ein Vorteil gewesen wäre, was Generationen davor nicht auch gelernt hätten?
Das einzuführen und umzusetzen, wäre mir viel zu aufwending gewesen :-P

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