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31. Oktober 2015

Das Reinheitsgebot

  1. Foto: Yvonne

Das Gebot war am 23. April 1516 im bayerischen Ingolstadt von den Herzögen Wilhelm IV. und Ludwig X. im Rahmen einer Landesordnung erlassen worden. Seit 1906 ist es geltendes Recht in ganz Deutschland. Vorgeschrieben ist, dass zur Bierherstellung nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe verwendet werden dürfen.

Das Reinheitsgebot gilt als älteste, heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. Für den Deutschen Brauerbund steht es für die "Bewahrung einer althergebrachten Handwerkstechnik", es sorge für "Transparenz und Klarheit". Kritiker entgegnen, das Gebot bremse Innovationen, verstoße gegen die Prinzipien der freien Marktwirtschaft und verhindere Experimente und die Rückbesinnung auf historische Braustile. Biere, die nicht dem Gebot entsprechen, müssen in Deutschland "Biermischgetränk"

genannt werden.

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Autor: dbl