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12. Mai 2009 18:13 Uhr
Jugend macht Politik
"Wenn ich Bürgermeister wäre..."
"Was würdest Du machen, wenn du Bürgermeister von Rheinfelden wärst?" Unsere Jugendredakteure Timo Lindemann und Hanna Völkle haben sich unter Erstwählern und Jugendlichen in der Stadt einmal umgehört.
Gaetano Rago (18): Ich habe mir überlegt, bei den Kommunalwahlen zu kandidieren, aber meine Frustration ist einfach zu hoch. Wenn ich Bürgermeister wäre, würde mir so einiges einfallen: Die Jugend braucht eine Kulturstätte nach dem Lörracher Vorbild "Altes Wasserwerk". Jugendliche brauchen nicht nur Sofas und Neonröhren; um ihnen Zukunftsperspektiven zu geben, brauchen sie kreative Angebote. Das Grün-Gelände eignet sich als Standpunkt ideal, denn dort kreuzen sich die Fahrradwege von Herten, Warmbach, Nollingen und der Innenstadt. Zudem fehlt bei uns ein Anbieter, der DVDs und CDs führt. Wenn man die neue Mediathek richtig nutzt, könnte sie eine Alternative sein.
Daniela Burger (17): Als Bürgermeisterin würde ich mich dafür einsetzen, dass das Thema Mode in unserer Stadt einen höheren Stellenwert erlangt.
Alena Kohout (18): Also, wenn ich Bürgermeisterin in Rheinfelden wäre, würde ich zunächst alle Schulen modernisieren oder zumindest verändern. In der Innenstadt ist auch Veränderung nötig. Ich würde versuchen, attraktive Angebote für die Jugend zu schaffen, große Textilketten in die Stadt zu holen und einen zentralen Jugendtreff errichten.
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Uria Eckhardt (18): Wenn ich Bürgermeister wäre, würde ich als erstes das Kaffcafé wieder eröffnen. Des Weiteren wäre eine Renovierung der Schulen wichtig und dringend notwendig.
Peter Wolff (19): Ich würde einen großen Jugendclub mitten in der Stadt eröffnen, ein Konzerthaus mit Angeboten, die alle Jugendlichen ansprechen. In Sachen Jugendarbeit muss eine Menge gemacht werden. Die Innenstadt soll lebendiger werden: Mehr Geschäfte, so wie in Lörrach. Außerdem würde ich den King-Park verändern: Einen Brunnen bauen, schöne Bänke aufstellen, damit man spazieren kann. Zudem würde ich die Flächen in Richtung Schwimmbad angehen, wie im "Tutti-Kiesi"-Gelände, sonst geht da niemand hin. Auch kann man nirgendwo mehr schön an den Rhein gehen. Man sollte überlegen, ob Rheinfelden noch mehr zur Industrie-Stadt verkommen oder sich lieber den guten Ruf als Familien-Stadt anstreben soll.
Swantje Rufle (17): Wäre ich Bürgermeisterin, würde ich dafür sorgen, dass der Jugend eine neue Einrichtung, wie es das Kaffcafé war, zur Verfügung gestellt wird. Der aktuelle Zustand gegenüber der Jugend ist unfair.
Kathrin Huber (17): Ich würde am liebsten alle Schulen abreißen und komplett neu bauen: Deren Modernisierung hätte oberste Priorität. Mit attraktiven und vor allem unterschiedlichen Geschäften würde ich versuchen, die Rheinfelder wieder in ihre Innenstadt zu locken. Zudem sind mehr und vielseitigere Möglichkeiten für Jugendliche nötig. Ich würde "meine" Jugend nicht auf der Straße sitzen lassen.
Lukas Walter (20): Als Bürgermeister würde ich in die Jugend investieren und ihr eine neue, angemessene Räumlichkeit zur Verfügung stellen. Auch darüber hinaus würde ich Jugend- und Sozialarbeit fördern.
Autor: nav


