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15. November 2011

Ein Jugendbeirat ist im Gespräch

Jugendliche, Kaltenbach-Stiftung und Stadtverwaltung ziehen am Runden Tisch erfolgreiche Bilanz der Arbeit im Downtown.

  1. Billard gehört – neben anderem – zum gerne genutzten Angebot im Kanderner Jugendzentrum. Foto: Markus Maier

KANDERN. Die Arbeit der Kaltenbach-Stiftung im Kanderner Jugendzentrum trägt erste Früchte. Rund zwei Monate nach Wiedereröffnung des Downtown haben die Jugendlichen selbst, Verantwortliche der Stadtverwaltung und der das Zentrum mit drei Mitarbeitern betreuenden Kaltenbach-Stiftung sowie weitere Mitglieder des im Juli formierten Runden Tisches zur Jugendarbeit in der Töpferstadt eine erste positive Zwischenbilanz gezogen.

Ein Ergebnis dabei: Ein eigener Jugendbeirat des Downtown könnte die Arbeit zwischen Rundem Tisch und Jugendlichen noch weiter strukturieren – und verbessern. Vier der Jugendlichen, die sich bereits stark engagiert haben bei der Renovierung des Treffs beim Bahnhof, Vivienne Fischer, Pascal Widmer, Kevin Bauer und Andrej Kaltenbacher, könnten sich vorstellen, Kern dieses Beirates zu sein.

Ein weiteres Ergebnis: Bei der Auswertung der Besucherzahlen im Downtown hat es sich gezeigt, dass der Montag der Wochentag ist, an dem das Downtown am wenigsten stark frequentiert wird. Am Montag indes ersatzlos zu schließen, komme nicht in Frage, so das Ergebnis der jüngsten Beratungen am Runden Tisch vom vergangenen Freitag. Allerdings könnte man die Montagsstunden auf anderer Tage verteilen, so eine Möglichkeit. Auch die drei Jugendarbeiter der Kaltenbach-Stiftung vor Ort sind überrascht, wie schnell sich das Downtown wieder zu einem echter Jugendtreff entwickelt hatte. Wie Jugendpfleger Roman Bukowski berichtete, beleben an guten Abenden bisweilen um die 20 junge Leute im Alter von zwölf bis 17 Jahren den Treff. Das Ergebnis des zweiten Rundes Tisches soll jetzt dem Gemeinderat vorgelegt werden.

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Autor: Markus Maier