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12. Oktober 2017

"Wir passen gut zusammen"

BZ-INTERVIEW mit Andrea Rembold, die den Gemischten Chor Nordweil dirigiert.

  1. Andrea Rembold, Dirigentin des Gemischten Chores Nordweil Foto: Reiner Merz

KENZINGEN-NORDWEIL. Seit acht Monaten leitet Andrea Rembold aus Emmendingen den Gemischten Chor Nordweil. Sie hat damals das Amt der Dirigentin von Jeannette Bastian übernommen, die den Chor fünf Jahre leitete. Ihren ersten Auftritt hatte Andrea Rembold mit ihrem neuen Chor anlässlich der Wiedereröffnung der Nordweiler Kirche nach der Innenrenovation. Das nächste Konzert findet am Samstag statt. Reiner Merz sprach mit der Dirigentin.

BZ: Frau Rembold, Sie sind seit Februar Dirigentin des Nordweiler Chores. Wie kamen Sie zu diesem Engagement?

Rembold: Der Kontakt kam über das Vorstandsmitglied Michael Scharbach zustande, durch unser gemeinsames Singen. Der Chor suchte eine Dirigentin, und nach einigen gemeinsamen Proben stellten wir fest, dass wir harmonieren und gut zusammenpassen.

BZ: Wie ist für Sie das Arbeiten mit dem Nordweiler Chor?

Rembold: Der Chor hat sich ja erst seit Kurzem aus dem "Liederkranz" mit einem eher traditionellen Liedgut und dem Projektchor Querbeat, dessen Repertoire sich eher der Popchormusik zuordnen lässt, zusammengeschlossen. Lieder beider Richtungen werden nun mit großem Engagement und Toleranz der Chormitglieder eingeübt. Dadurch entsteht im Moment ein buntes Repertoire, das allen 40 Sängerinnen und Sängern im Alter von Mitte 20 bis über 80 Jahren gerecht wird. Dies ist auch für mich bereichernd. Es begeistert mich zu sehen, welche Klangkraft von dieser Gruppe ausgeht.

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BZ: Welche Akzente wollen Sie bei Ihrer Arbeit mit dem Chor setzen?

Rembold: Den Schwerpunkt möchte ich auf A-cappella-Stücke legen, das vorhandene Repertoire auffrischen und die Lieder zusammen mit dem Chor Stück für Stück mit Leben und Energie füllen. Wichtig ist mir, dem Chor Freude am Singen zu vermitteln. So gelingt Harmonie im Klang und entsteht Chorgeist auf allen Ebenen wie Rhythmik und Dynamik und Chorgeist auch im Sinne einer guten Gemeinschaft und Geselligkeit, die schon vorherrscht und mir große Freude bereitet.

BZ: Wann ist Ihr nächster Auftritt und was gibt es zu hören?

Rembold: Am Samstag, 14. Oktober, geben wir ab 18 Uhr unser Konzert "Herbsttöne" in der Kirche St. Barbara in Nordweil. Neben Liedern aus dem vorhandenen Repertoire werden wir auch neue Stücke singen. Als Gastchor konnten wir die Formation "Anchora" aus Freiburg gewinnen. Ebenso wird das Konzert mit Orgelmusik von Kerstin Hensle bereichert. Die Besucher können sich also auf einen Strauß bunter Klangbilder freuen.

Das Konzert "Herbsttöne" am Samstag, 14. Oktober, in der Pfarrkirche Sankt Barbara beginnt um 18 Uhr. Neben dem Gemischten Chor Nordweil wirken der Freiburger Gastchor "Anchora" sowie Kerstin Hensle (Orgel) und Ludger Hofstetter (Gitarre) mit. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, Spenden sind willkommen. Im Anschluss an das Konzert bewirtet der Orgel- und Kirchenbauverein Sankt Barbara Nordweil mit Essen und Getränken.

Zur Person

Andrea Rembold (56), die ursprünglich aus dem Kreis Heidenheim stammt, lebt und arbeitet seit den 80er-Jahren im Badischen und wohnt seit 2003 in Emmendingen. Die Projektangestellte und VHS-Dozentin spielte von ihrem achten bis18. Lebensjahr Akkordeon – auch im Orchester. Sie singt seit 1992 in verschiedenen Chorformationen wie dem ehemaligen "Beatles Revival Chor" (Emmendingen), dem Frauenchor "s’ Chörzo" (Emmendingen) sowie bei "Hutch Hensle & La Dolce Coro". Außerdem ist sie seit 26 Jahren im Vorstand des Vereins "Ton Art" (Emmendingen) aktiv, davon 22 Jahre als stellvertretende Vorsitzende.  

Autor: rmn

Autor: rmn