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03. Juni 2016

Kinder machen Kunst

Inspiriert von Einsiedlerkrebs Bernhard und Seeanemone Charlotte gingen die Kinder ans Werk.

  1. Nach dem Hören, Sehen, Fühlen und Darstellen stand beim Projekt der Kastelbergschule im Georg-Scholz-Haus in Waldkirch auch das Malen auf dem Programm. Foto: Stefan Bauer

WALDKIRCH (BZ). Ganz im Zeichen von "Bernhard, der Einsiedlerkrebs, und die Seeanemone Charlotte" fand eine erste Veranstaltung mit einer gemischten Gruppe von deutschen Kindern und Kindern mit Migrationshintergrund aus der Kastelbergschule und ihrer Lehrerin Julia Biehler im Georg-Scholz-Haus statt.

Um dabei auch solchen Kindern, die noch nicht ganz so gut Deutsch sprechen, einen guten Zugang zur Geschichte zu bieten, wurde versucht, alle Sinne anzusprechen: Hören, Sehen, Fühlen, Darstellen und Malen. Helga Bauer las die Geschichte vor, zu der ihre Illustrationen von Wolfgang Schubert auf die Wand projiziert wurden.

In einem zweiten Durchgang erzählten die Kinder anhand der Bilder nochmals den Inhalt der Geschichte nach und anschließend ging es ans Nachspielen. Es fanden sich zwei wirklich überzeugende junge Schauspieler für die Helden der Geschichte, die sich ganz in ihre Rolle einfühlten. Marianne Schuricht gab ihnen dabei wichtige Anregungen.

Nach so viel "Theater" stärkten sich alle erst einmal bei leckerem Hefezopf und Apfelsaft, bevor es ans Malen mit Wachskreiden ging. Auch dafür gab Marianne Schuricht etliche Tipps. Die zwei "Schulstunden" waren wirklich kurzweilig und haben allen gut gefallen. Am Schluss gab es noch eine Schlussrunde, dann wurden die schönen Bilder eingepackt und mit zur Schule genommen, wo sie ausgestellt werden.

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Am 24. Juni werden sich die Mitglieder des Kunstforums und Schüler der Kastelbergschule erneut treffen. Dann wird das Märchen "Die Prinzessin mit dem glücklichen Herzen" zum Thema genommen, mit dem sich die Kinder in der Ausstellung im Georg-Scholz-Haus beschäftigen können. Zu sehen sind dann Werke der Malerin Eva Rosenstiel.

Autor: bz