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20. Juli 2012
Kohlezeichnung als Dank
Beim St. Albans-Patrozinium wird die Kempf-Stiftung gewürdigt.
BÖTZINGEN (dht). Die katholische Pfarrgemeinde Bötzingen beging in der Kapelle in Oberschaffhausen das Fest des Heiligen Alban. Dabei wurde auch für das Engagement der 2005 gegründeten "Leonhard-Kempf-Stiftung" gedankt, die sich dem Erhalt dieses Baudenkmals aus dem Spätmittelalter widmet.
Bei dem Gottesdienst in der vollbesetzten St. Albans-Kapelle dirigierte die bisherige Chorleiterin Kathrin Arbogast letztmals den Kirchenchor. Pfarrer Markus Ramminger dankte ihr für ihr Engagement um die Kirchenmusik in der Pfarrei Bötzingen. Martina Grün, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, schloss sich dem Dank mit einem kleinen Geschenk an.
Zum Patrozinium waren auch Familienangehörige von Leonhard Kempf, dem ehemaligen Seelsorger der Pfarrei St. Laurentius Bötzingen und St. Jakobus Eichstetten. Pfarrer Kempf hatte in den 60er Jahren die geschichtsträchtige Bedeutung der in der Pestzeit errichteten Kapelle erkannt. Die Restaurierung durch das Denkmalpflegeamt ist seinem Engagement zu verdanken. 2005 gründete er die Stiftung. Sein plötzlicher Tod verhinderte die von ihm beabsichtigte konkrete Regelung des Stiftungszwecks. Seine Erben setzten jedoch seinen Willen um.
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Bürgermeister Dieter Schneckenburger, zugleich Vorstandsvorsitzender der Stiftung, dankte den Angehörigen aus Kippenheim und Herbolzheim für die großzügige Unterstützung seit der Stiftungsgründung. Gemäß Stiftungszweck wurden bisher für die Begegnung von jungen und alten Menschen im Pflegeheim Bötzingen nahezu 7000 Euro ausgeschüttet, und für Renovierungsarbeiten an der Kapelle und den Kirchenführer St. Alban 7500 Euro. 1000 Euro gingen an die Straffälligen-Hilfe für die Angehörigenarbeit in der Justizvollzugsanstalt Freiburg. Schneckenburger dankte außerdem den Stiftungsratsmitgliedern Annemarie Barleon, Gustl Brenn und Helmut Stoll und der Stiftungsrätin Hildegard Ambs. Als Dankeschön überreichte er Siegfried Satorie als Vertreter der Kempf-Angehörigen eine Kohlezeichnung der Kapelle des Malers Rolf Miedtke-Markenhof. Schneckenburger erklärte, dass Hinzustiftungen zum Stiftungsvermögen möglich seien. Die Angehörigen Kempfs sind hier mit gutem Beispiel vorangegangen. Beim Hock vor der Kapelle feierte man noch zusammen.
Autor: hed



