Einbürgerung: zweiter Platz

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Von BZ-Redaktion

Mi, 20. April 2016

Kreis Emmendingen

Sabine Wölfle (SPD): erfreulich.

KREIS EMMENDINGEN (BZ). In Baden-Württemberg wurden im vergangenen Jahr 17 546 Menschen eingebürgert. So hoch war die Zahl der Einbürgerungen seit 2003 nicht mehr. Mit einer Einbürgerungsquote von 7,7 Prozent gehört der Landkreis Emmendingen laut einer Mitteilung der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle wieder einmal zu den Kreisen mit der höchsten Einbürgerungszahl in Baden-Württemberg − nach Heidelberg sogar an zweiter Stelle.

Erfreulich sei, wie Wölfle weiter schreibt, dass auch die Zahl der doppelten Staatsbürgerschaft stieg. Fast 60 Prozent der Einbürgerungen nutzten diese Möglichkeit. 2013 habe Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) eine entsprechende Bundesratsinitiative des Landes auf den Weg gebracht, um die doppelte Staatsbürgerschaft zu ermöglichen.

"Alleine mit dem deutschen Pass ist gelungene Integration allerdings nicht beendet, dazu bedarf es gesamtgesellschaftliche Anstrengungen um die Vermittlung unserer Kultur und unseres Wertesystems zu erreichen", schreibt Wölfle. Für sie wäre es fatal, das erst 2011 neu geschaffene Integrationsministerium wieder aufzulösen.