Nein zu Autos auf Urteilsplatz

Bruno Kohlmeyer

Von Bruno Kohlmeyer

Di, 20. Mai 2014

Lahr

SPD: Es geht ums Gemeinwohl.

LAHR (bko). "Das Gemeinwohl geht vor", heißt für die Lahrer SPD die Botschaft zu der von ihr geforderten Sperrung des Urteilsplatzes für Kraftfahrer. Dies bekräftigt Fraktionsvorsitzender Roland Hirsch in einer Antwort auf die Feststellung von Michael Schmiederer (siehe BZ vom 10. Mai), der als Vorsitzender der Werbegemeinschaft Nachteile für die Geschäfte befürchtet, wenn der Urteilsplatz für den Autoverkehr gesperrt wird. Gemeinwohl bedeute weniger Lärm, weniger Abgase und mehr Sicherheit. Die SPD verlangt eine Untersuchung, die detaillierte Vorschläge für den Stopp des Durchgangsverkehrs auf dem Urteilplatz macht, damit der Gemeinderat darüber befinden kann. Busse, Taxis, Anlieferer und Radfahrer sollten den Platz weiter passieren können. Es sei das legitime Interesse der Einzelhändler, Geschäfte zu machen. Dies sei aber nicht das Gemeinwohl. Leider, so Hirsch, sei bei Lahrer Einzelhändlern noch nicht die Erkenntnis gereift, dass die Aufenthaltsqualität auf dem Urteilsplatz für Besucher höher sei, wenn Autos den Platz nicht überquerten.