Doppelter Premierensieg

sgm

Von sgm

Mi, 05. September 2018

Leichtathletik (regional)

Bruno Schumi und Lena Wagner hängen ihre Verfolger bei der 28. Auflage des Wehratallaufs ab.

LEICHTATHLETIK (sgm). Erstmals durften sich Linda Wagner aus Kandern und Bruno Schumi aus Schopfheim bei der 28. Auflage des Wehratallaufes der Lauffreunde Wehratal in die Siegerlisten eintragen lassen. Die beiden Schnellsten kamen mit deutlichem Vorsprung auf ihre Verfolger ins Ziel. Knapp 260 Frauen und Männer absolvierten den Hauptlauf über 10,2 Kilometer, insgesamt waren beim Wehratallauf rund 400 Teilnehmer auf den Beinen.

Knapp zwei Tage vor dem Startschuss atmete Günter Schönauer erleichtert durch. Der Organisationschef des 28. Wehratallaufs bekam von der Stadt Wehr "grünes Licht", durfte das Ziel wider Erwarten doch im Frankenmattstadion einrichten: "Das war super und unbürokratisch. Für die Sportler und unsere Helfer ist das gut gewesen", freute sich Schönauer und blickte wohlwollend über die Baustelleneinrichtung hinweg.

Bruno Schumi (LG Brandenkopf) kam nach 35:07 Minuten ins Ziel, fast zwei Minuten schneller als bei seiner Premiere vor vier Jahren, aber über zwei Minuten über Streckenrekord, den Felix Köhler (Bad Säckingen) 2013 gesetzt hat. Der 34-jährige Schopfheimer Schumi hatte sich nach zwei Kilometern von Jonas Mutter (LAC Freiburg) abgesetzt, lief ein einsames Rennen: "Für mich als Langstrecken- und Bergläufer war es gutes Training auf einer tollen Strecke." Mutter (Laufenburg) war in erster Linie froh, schmerzfrei ins Ziel gekommen zu sein: "Ich habe lange Zeit wegen Problemen mit dem Knie und der Achillessehne pausiert und trainiere gerade mal zwei Wochen wieder."

Lena Wagner vom TuS Lörrach-Stetten debütierte in Wehr, sie siegte prompt – in 44:17 Minuten: "Ich bin quasi blind auf die Strecke gegangen und wurde positiv überrascht. Das Auf und Ab des Profils liegt mir", sagte die Kandernerin. Knapp vier Minuten nach ihr querte Linda Becker (TV Britzingen) die Ziellinie: "Als Skilangläuferin ist das ideales Training für mich gewesen. Allerdings machten mir die Passagen, die bergab gingen, eher zu schaffen." Das Fähnlein des Ausrichters hielt Lucia Sauter hoch: "Ich trainiere seit meinem Umzug nach Wehr bei den Lauffreunden", war sie im Ziel mit dem dritten Platz super zufrieden: "Ich war gesundheitlich angeschlagen und bin deshalb überglücklich mit der Leistung." Vor Jahresfrist, bei ihrer Premiere, war Lucia Sauter noch auf Platz 49 notiert.