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01. August 2014

Nachtmeeting lockt mit Hochkarätern

US-amerikanischer Olympiastarter Cyrus Hostetler beim Rheinfelder Leichtathletik-Event.

  1. Siegte in der Meeting-Ausgabe von 2012 im Weitsprung der Frauen: Jasma Kebe von der LG Offenburg Foto: Roman Daudrich

LEICHTATHLETIK (rsa). Äußerst hochkarätig besetzt ist die diesjährige Auflage des Rheinfelder Nachtmeetings im Europastadion. Die Stars der Traditionsveranstaltung sind zwei Speerwerfer aus dem Ausland: Cyrus Hostetler und Mathilde Andreaud.

Hostetler war 2012 in London Olympiateilnehmer für die USA und hält sich derzeit in Offenburg bei Speerwurfbundestrainer Werner Daniels auf, wo er bisweilen auch mit Weltmeisterin Christina Obergföll trainiert. Seine Bestmarke liegt bei 83 Metern. Andreaud kommt aus Nizza und hat in diesem Jahr am Diamond-League-Meeting in Monaco teilgenommen – so etwas wie die Champions-League der Leichtathleten. Die Französin (Bestweite 60 Meter) will sich auf die Europameisterschaft Mitte August in Zürich vorbereiten.

Beliebte Speerwurf-Disziplin steht auf der Kippe

Die Speerwerfer kämen immer gerne zu dem Rheinfelder Meeting, sagt der Abteilungsleiter des TV Rheinfelden, Thomas Rist, "weil sie es toll finden, unter Flutlicht zu werfen, das den Speer während des Flugs erhellt".

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Doch ausgerechnet mit dem Speerwurf könnte es vorbei sein, wenn der Vorschlag der Sportplatzgutachter tatsächlich umgesetzt werden sollte und im Europastadion ein Kunstrasen entstünde. Auf einem Kunstrasenplatz wäre das Speerwerfen verboten, weil dadurch der Unterbau beschädigt würde. Rist hat deswegen kurzerhand die Gemeinderäte und den Oberbürgermeister ins Stadion eingeladen, "um zu zeigen, welche Stimmung in diesem Stadion herrschen kann".

Am Start sind auch einige Leichtathletikgrößen aus der Region, etwa der Basler Kugelstoßer Gregory Ott (Bestleistung: 18,35 Meter) oder Weitspringerin Saskia Kossmann aus Offenburg (6,10 Meter), das Lörracher Hochsprungtalent Carolin Marchlewski (1,72 Meter) und der Weitspringer Christopher Ullmann aus Weil, der mit einer persönlichen Bestweite von 7,29 Metern anreist. Rist hofft auch, dass der Karsauer Hochspringer Sven Tarnowski (LC Basel) kommt, der seit einiger Zeit in Leverkusen trainiert und gerade erst bei der deutschen Meisterschaft sein Glück versuchte.

Bisher sind 130 Meldungen eingegangen, Rist geht aber davon aus, dass es am Ende wieder gegen 200 Starter sein werden. Vor allem Teilnehmer aus der Schweiz warten gerne ab, wie das Wetter wird. Die Prognosen sind vielversprechend: 27 Grad und eine nur geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit.

Autor: rs, bz