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22. Oktober 2016

Leserbriefe

RHEINTALBAHN
Mitten in Absurdistan?
Zur Diskussion um den Lärmschutz der Rheintalbahn im Bereich Auggen.
Am 5. Oktober berichtet die BZ über die Sitzung des Kreistags-Wirtschaftsausschusses, wo der "Sachstand zu den Planungen des Bahnausbaus (der Rheintalbahn)" Thema war. Danach nimmt die Landrätin (CDU) zur Kritik eines der beiden Auggener Kreisräte (Freie Wähler) in einer Weise Stellung, aus der hervorgeht, dass Sie zurzeit keinen Handlungsbedarf für die Sorgen Auggens sieht. Sechs Tage später wird der Bürgermeister von Auggen (und zweite Kreisrat, CDU) Fritz Deutschmann in der Gemeinderatssitzung gefragt, was er zu tun gedenke, um die Resolution des Gemeinderats vom 26. Juli betreffend der geplanten ICE-Geschwindigkeit maximal 250 Stundenkilometer politisch weiter zu verfolgen – zum Beispiel im Kreistag. Deutschmann behauptet, dass den Kreistag das Thema nicht interessiere. Im Übrigen schob Deutschmann nach, dass die Landrätin die aktuelle Position der Gemeinde Auggen unterstütze. Hat Deutschmann die BZ vom 5.Oktober nicht gelesen? Wenn zwei Auggener Kreisräte in dieser Frage nicht an einem Strang ziehen und der Bürgermeister sich zu fein ist, eine Resolution seines Gemeinderats im Kreistag zu vertreten, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass das Thema der Monster-Schallschutzwände in Auggen und Müllheim in Stuttgart und Berlin verhallt. Engagierte Bürger können da nur enttäuscht sein! Kein Wunder, dass die AfD auch hier in der Region aufrüstet.

Fritz v. Brandt, Auggen

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Autor: Fritz v. Brandt, Auggen