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05. September 2017

Leserbriefe

HEILPRAKTIKER
"Patient als mündiger Diskussionspartner"
Zu "Ärzte sehen uns als Konkurrenz" in der BZ vom 25. August:
Leider wird die aktuelle Diskussion über den Berufsstand des Heilpraktikers sehr unsachlich und in Teilen auch unwahr geführt. Ein wesentlicher Aspekt scheint mir zu sein, den Patienten als mündigen Diskussionspartner einzubeziehen. Noch dürfen diese selbst entscheiden, wo sie sich aufgehoben fühlen und behandelt werden. Sie zu bevormunden, ist sicherlich nicht der richtige Weg.

Eine typische "Patientenkarriere" in der Naturheilpraxis sieht so aus, dass die meisten Patienten bereits mehrere Ärzte konsultiert haben, bevor sie zum Heilpraktiker gehen und für sich zusätzlich ein alternatives und individuelles Gesundheitsangebot wählen. Somit ist die einzig logische Schlussfolgerung aus dieser Erfahrung, dass beide Gesundheitsberufe von vornherein zusammenarbeiten sollten, um für die Patienten, die Hilfe suchen, eine optimale Versorgung bieten zu können. Ein Ausweg aus der Sackgasse der aktuellen Debatte kann nur der Dialog auf Augenhöhe sein. Die Vertretungen der Berufsverbände der Heilpraktiker laden hier immer wieder ein. Patientinnen und Patienten wünschen dies und hätten den größten Nutzen davon. Darum geht es doch auch, oder?

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Franca Rauscher, Heilpraktikerin, Breisach

Autor: Franca Rauscher, Heilpraktikerin, Breisach