Leserbriefe

Margot Hauswald

Von Margot Hauswald (Lahr)

Fr, 13. Juli 2018

Lahr

BESCHLEUNIGUNGSRENNEN
Interessant wäre die Ökobilanz
Zur Ankündigung des Beschleunigungsrennens auf dem Lahrer Flugplatz ("Heiße Reifen auf dem Flugplatz"/BZ vom 7. Juli) – über das die BZ nicht berichtet hat.
Toll! Umweltbewusste Stadtradler radeln um die Wette. Es wird der Ausstoß von Kohlendioxid vermieden. Die Frage, die sich mir stellt: Soll damit wettgemacht werden, was an CO2 unnötig beim Beschleunigungsrennen ausgestoßen wurde? Jeder Autofahrer weiß, dass beim Beschleunigen der höchste Kraftstoffverbrauch ist. Interessant wäre wirklich die Ökobilanz dieses Wochenendes.

Solche Rennen sind nicht mehr zeitgemäß. Lahr könnte ein Zeichen setzen und einen wirklichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem die Stadt diese Art Veranstaltung nicht mehr zulässt. Aber natürlich geht es auch hier ums Geld und das Stadtradeln ist ein bisschen Imagepflege und der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. So war es 2017, da radelten die Gewerblichen Schulen viele Kilometer und fast zeitgleich erschienen die Berichte um das Beschleunigungsrennen. Also alle Jahre wieder: 2019 – fangt jetzt schon alle an zu radeln, dann können die Anderen wieder rasen.
Margot Hauswald, Lahr

GESCHWINDIGKEITSKONTROLLEN
Sinnvoller auf dem Rathausplatz
Zum Urteilsplatz "Die Lahrer Blitzer-Allee" (BZ vom 11. Juli)
Die Blitzerallee auf der Friedrichstraße? Den Urteilsplatz noch mehr zu schänden ist schlecht nicht möglich, wo wir doch täglich die Angebote der Autoindustrie bewundern dürfen, Parken erlaubt, zugelassen oder verboten? Wer weiß es? Traut man sich nicht gegen die Herren der schwarzen Scheiben und Soundkönige vorzugehen? Viel sinnvoller wäre ein Blitzer endlich am Rathausplatz, wo die anscheinend geduldeten Gesetzesübertreter täglich mit Vollgas die diagonale Fläche als Rennstrecke benutzen!

Ich hoffe auf den Herbst, wenn die sommerliche Erholungsfläche wieder frei ist und einen Blitzer sinnvoll macht, damit die Jagd auf Fußgänger erschwert wird. Viele der Alten und Gehbehinderten dieses Areals wären dankbar.
Sibylle Krastel-Dibbern, Friesenheim