Leserbriefe

Bernd Fischer (Bad Säckingen)

Von Bernd Fischer (Bad Säckingen)

Fr, 18. Januar 2019

Bad Säckingen

UNFÄLLE AN DER B 34
Ein Wunder, dass nicht mehr passiert
Zu "Frau an Ampel von Lastwagen angefahren", BZ vom 15. Januar:
Es ist ein kleines Wunder, dass in Bad Säckingen im Bereich der B 34 nicht mehr Fußgänger zu Schaden kommen. Erst kürzlich konnte ich an jener Ampel, wo jüngst ein Lkw-Fahrer eine Fußgängerin "erlegte", beobachten, dass ein in Richtung Waldshut fahrender Lkw die Ampel passierte, als zwei Kinder und ich, die wir die Straße queren wollten, bereits Grün hatten. Nur, weil auch die Kinder aufmerksam waren, ist nichts passiert. Leider ist eine derartige Rücksichtslosigkeit motorisierter Verkehrsteilnehmer kein Einzelfall. In den vergangenen Wochen konnte ich wiederholt an der Ampel Friedrichstraße/Am Rebberg beobachten, dass Pkw und Lkw – häufig mit einheimischen Kennzeichen – die Ampel bei Rot passierten. In mehreren Fällen haben dabei Lkw etwa 20 Meter vor der Ampel stark beschleunigt, als die Ampel umsprang. Als Fußgänger wird man zum Freiwild und man fragt sich, ob die Autofahrer auf Prämien für erlegte Fußgänger hoffen. In Bad Säckingen scheint es für Fußgänger sicherer zu sein, die B 34 an nicht gesicherten Stellen zu queren als an Ampeln. Die Montage von Kameras an den Ampeln wäre sicher ein Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit.

Bernd Fischer, Bad Säckingen