Deutlich weiter als geplant

Martin Wunderle

Von Martin Wunderle

Mi, 12. Dezember 2018

Löffingen

Die Tank- und Rastanlage bei Rötenbach macht rasante Fortschritte / Hauptgrund war das trockene Wetter im Herbst.

FRIEDENWEILER-RÖTENBACH. Die Großbaustelle für die Tank- und Rastanlage an der Bundesstraße 31 bei Rötenbach ist bereits weiter fortgeschritten als ursprünglich geplant. Im Frühjahr wird voraussichtlich die Tankstelle der Firma Total fertig werden, im Sommer sollen auch die 40 Stellplätze für Lastwagen fertig sein.

Grund für den zügigen Baufortschritt ist vor allem der trockene Herbst, wie Projektleiter Peter Wernet vom Regierungspräsidium in Freiburg gegenüber der Badischen Zeitung erläuterte. Und auch wenn sich am Dienstag bereits der Winter angekündigt und sich ein Hauch von Schnee über die Baustelle gelegt hat, wird dort unverdrossen weiter gearbeitet.

"Wir hatten bisher richtig Glück mit dem Wetter, deshalb sind wir auch schon weiter als geplant", sagte ein zufriedener Baustellenleiter. Alle Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom, Telefon und schnelles Internet liegen bereits im Boden. Die Kosten dafür werden nach einem im Vorfeld festgelegten Schlüssel unter den Projektpartnern festgelegt.

Die Zu- und Abfahrt zur Tank- und Rastanlage ist weitgehend fertig und auch ein Teil des Kreisverkehrs, von dem die verschiedenen Bereiche angefahren werden, ist schon betoniert. Auch der Rohbau der Tankstelle steht. Wernet rechnet damit, dass sie im Frühjahr in Betrieb geht.

Auch für die Lastwagenparkplätze, für die das Regierungspräsidium zuständig ist, zeigt sich Wernet zuversichtlich. Sie sollen im kommenden Sommer fertiggestellt sein und dann für Entlastung bei der Suche der Lastwagenfahrer nach einem Ruheplatz an der vielbefahrenen B 31 sorgen. Die Entwässerungsrinne ist fertig und auch ein Teil der Randsteine steht bereits. Das Retentionsbecken, in dem das Oberflächenwasser gereinigt werden soll, wird nach Aussage von Wernet im kommenden Frühjahr mit Schilf bepflanzt, das dann auch die Reinigung übernehmen soll. Bis das Schilf soweit gewachsen ist, werde es voraussichtlich ein halbes Jahr dauern. Solange werde man sich mit einer Kiesschicht behelfen, die das Wasser filtert, erläutert Wernet.

Auch Friedenweilers Bürgermeister Josef Matt ist von dem Fortschritt auf der Baustelle beeindruckt. Man könne in vielen Bereichen schon sehr gut erkennen, wie es später einmal aussehen soll, sagte Josef Matt nach seiner letzten Besichtigung vor Ort.

Denn auch die Gemeinde ist in das Bauvorhaben mit eingebunden und hat im Vorfeld die benötigten Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom und Telefon von der Schanzstraße in Rötenbach bis zum Übergabepunkt auf der Großbaustelle verlegt und auch das Retentionsbecken gebaut.

Für die touristische Erlebniswelt, die als letztes folgen und das Angebot abrunden soll, sei Investorin Katrin Vollmer in der Planungsphase und im Gespräch mit Investoren, erläuterte Matt.