Viele Arbeiten müssen noch warten

Christa Maier

Von Christa Maier

Fr, 07. September 2018

Löffingen

In Dittishausen sind etliche Projekte aus dem Haushalt noch nicht umgesetzt / Planung für die Schwimmbadstraße läuft.

LÖFFINGEN-DITTISHAUSEN. Die gute Auftragslage in den Handwerksbetrieben und fehlende Kolonnen sind zwei Komponenten, die die Umsetzung der Haushaltsansätze maßgeblich bestimmen. Dies wurde auch bei der Ortschaftsratsitzung in Dittishausen deutlich, als Ortsvorsteher Helmut Wölfle auflistete, was im Haushaltsjahr 2018 aus Mangel oder wegen überhöhter Angebote nicht realisiert werden kann. Vor allem der Straßenausbau leidet darunter. "Das macht mir langsam Angst, alles wird aufs nächste Jahr verschoben", kommentierte Petra Vetter die Lage, die nach Einschätzung von André Glod auch 2019 nicht besser wird. Annette Hilpert dämpfte den Unmut ihrer Kollegen mit dem Hinweis von Ortsvorsteher Wölfle, dass beispielsweise die Planungen für die Schwimmbadstraße Ende September stehen sollen. Auch für den geplanten Wohnmobilplatz (Ansatz 12 000 Euro) soll nach der Besichtigung durch Stadtbauamtsleiter Udo Brugger und Marketingleiter Karlheinz Rontke jetzt eine Planung durch das Stadtbauamt erfolgen. Die immense Vorarbeit für die Eröffnung des Glasfasernetzes dürfe ebenfalls nicht vergessen werden.

Wegen fehlender Unternehmer verschiebt sich der Einbau der Urnenröhren auf dem Friedhof (12 000 Euro), der Ausbau diverser Feldwege und der Sportplatzstraße (jeweils 10 000 Euro) sowie der Ortsverbindungsstraße nach Unadingen (30 000 Euro). Mit der Auffütterung der Bordkanten durch den Bauhof werde man sich vorerst begnügen müssen. Bevor der Vorplatz am Haus des Gastes (30 000 Euro) saniert wird, möchte Christoph Rösch vom Stadtbauamt zuerst eine Kanal- und Wasserleitungsprüfung veranlassen. Sollte ein Vollausbau notwendig werden, müsste dieser ebenfalls wegen fehlender Kapazitäten auf 2019 verschoben werden. Eine Reparatur einzelner Stellen wird durch die Firma Maier aus Löffingen vorgenommen, die auch das Pflaster vor dem Schulhaus ausbessert. Die Planung für die Schwimmbadstraße (20 000 Euro) samt Wiesenweg wird derzeit von der Firma Riede vorgenommen. Planungsfrist sei Ende des Monats. Dann könne der Förderantrag auf die Reise geschickt werden, da Kanal und gusseiserne Wasserleitungen erneuert werden müssten. Teilweise würden Leitungen unter Garagen und in privaten Grundstücken verlaufen. "2019 soll die Schwimmbadstraße saniert werden, wofür 200 000 Euro eingestellt sind", sagt Wölfle.

Das hölzerne Begrüßungsschild am Ortseingang von Löffingen her ist marode und kann nicht mehr repariert werden. In welcher Form ein neues Begrüßungsschild gestaltet wird, darüber will man sich Gedanken machen. Jedenfalls soll an der Stelle eine aus Stahl gefertigte Kuh in Lebensgröße aufgestellt werden. Finanziert wird die Metallkuh aus dem verbliebenen Kassenbestand von rund 750 Euro des nicht realisierten "Wellnessdörfle", wie bei der Verkehrsvereinsversammlung im April von Gabriele Koberski angekündigt wurde. Die Kuh würde den Charme und den Charakter des immer noch bäuerlich geprägten Ortes widerspiegeln, begründete die Verkehrsvereinsvorsitzende damals die "tierische Entscheidung".