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19. März 2010

Mehr Mädchen im Treff

Im Jugendtreff Haagen hat es einen Generationswechsel gegeben / Bericht im Ortschaftsrat.

LÖRRACH-HAAGEN. Im Jugendtreff Haagen hat ein Generationswechsel stattgefunden. Die neue Gruppe hat den Treff renoviert, und mit 35 Prozent ist Mädchenanteil erfreulich hoch. Joachim Sproß, Geschäftsführer der Kaltenbach-Stiftung, die den Jugendtreff betreut, und Jan Funke, der die Betreuung vor Ort macht, berichteten im Ortschaftsrat über die aktuelle Situation.

Eine Generation etwas älterer Jugendlicher sei inzwischen aus dem Treff herausgewachsen, berichtete Funke. Beim Versuch, Nachwuchs zu finden, habe man schöne Erfahrungen mit Schülern der Haagener Hauptschule gemacht und habe neue Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 für den Jugendtreff gewinnen können, stellte Funke fest. Ende des vergangenen Jahres fanden drei Klassentage für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7, 8 und 9 der Schlossbergschule statt.

Insgesamt geht die Altersspanne der Besucher des Jugendtreffs von 13 bis 19 Jahre. Die Jugendlichen kommen aus Haagen und Tumringen, und neben deutschen sind auch arabische und italienische Besucher darunter. Im Durchschnitt kommen acht Jugendliche pro Abend, insgesamt wurden im letzten Jahr 887 Besuche gezählt, berichtete Funke. Geöffnet ist der Jugendtreff montags von 17 Uhr bis 21.30 Uhr und mittwochs von 17.30 Uhr bis 21 Uhr. Zum Konzept des Treffs gehört es, Jugendliche in ihren Lebensphasen zu unterstützen, soziale Kompetenzen, Regeln und Verantwortungsgefühl zu vermitteln. Dazu werden im Treff verschiedene Spiele angeboten, es gibt aber auch Aktionen wie Fahrradausflüge, Grillen, Bowling oder Fußball. Die neuen Jugendlichen haben den Treff auch etwas verschönert, indem sie Wände gestrichen haben, wobei sich besonders die Mädchen hervortaten, erzählte Jan Funke.

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Ortsvorsteher Wolfgang Krämer lobte, man habe in der Kaltenbach-Stiftung und speziell mit Jan Funke gute Partner für den Jugendtreff gefunden."Es ist erfreulich, dass sich der Jugendtreff etabliert hat, und die Arbeit wird anerkannt", sagte Horst Simon (SPD). Erwin Stirnadel (Freie Wähler) äußerte den Wunsch, der Jugendtreff möge sich mehr bei der Partnerschaft mit Village-Neuf engagieren, denn da fehle der Nachwuchs. Jan Funke versprach, diesem Wunsch nachzukommen, allerdings sei die Sprache teilweise ein Problem.

Autor: Thomas Loisl Mink