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29. Juni 2009

Narrenzunft schwelgt in Harmonie

Sterzel sieht Truppe gut aufgestellt / Gutes Verhältnis zur Narrengilde

  1. Oberzunftmeister Karl-Heinz Sterzel, der neu gewählte Zundelchef Michele Cammarata, Schatzmeister Günter Zisselsberger und der Zweite Vorsitzende Stephan Vogt (von links). Foto: Thomas Loisl Mink

LÖRRACH (tm). Die Narrenzunft blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und freut sich auf die kommenden Zunftabende in Haagens neuer Alter Halle. Die finanziellen Verhältnisse sind geordnet, das Verhältnis zur Narrengilde sehr freundschaftlich.

Es sind drei Standbeine in jeder Fasnachtssaison, die für die Narrenzunft von besonderer Bedeutung sind: das Schneckenessen, die Zunftabende und die Ratssuppe. Beim letztjährigen Schneckenessen habe man erstmals versucht, die Veranstaltung unter ein Thema zu stellen, doch hätten sich die Beteiligten nicht mit ganzer Kraft eingebracht, bemängelte Oberzunftmeister Karl-Heinz Sterzel. Das halte die Zunft aber nicht davon ab, das auch künftig zu versuchen. Sehr erfolgreich waren die Zunftabende in der Schlossberghalle, trotz des "spröden Flairs der Mehrzweckhallte", sagte Sterzel. Dreieinhalb Stunden Programm kamen bestens an. Schön war auch die Ratssuppe, so dass man die Saison als Erfolg bezeichnen könne, berichtete der Oberzunftmeister. Er freute sich auf die kommenden Zunftabende in der bestens renovierten und ausgestatteten Alten Halle, wo am 4. oder 5. Februar Permiere sein werde.

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"Wir haben eine sehr gut funktionierende Vorstandschaft und sind eine gute, harmonische Truppe", stellte Sterzel fest. "Auch unser Verhältnis zur Narrengilde ist gut und entspannt", sagt er. Man treffe sich zweimal im Jahr und sitze dabei immer lustig und lange zusammen. Bei dieser Gelegenheit finde man meist auch die neue Losung erzählte Obergildenmeister Jörg Rosskopf, der für die gute Zusammenarbeit dankte. "Vor drei Jahren war es nicht so toll, aber es ist greifbar, wie sich das Verhältnis zum Positiven verändert hat", stellte er fest.

Die Vorstandschaft der Narrenzunft hat sich eine Geschäftsordnung gegeben, und Peter Quercher hat eine Homepage erstellt, die er auch betreut. Schatzmeister Günter Zisselsberger berichtete von der guten Kassenlage, zu der auch die Zunftabende beigetragen haben, die alle ausverkauft waren. Die Versammlung beschloss, den Mindestbeitrag für Passivmitglieder auf 20 Euro festzusetzen und alte Beiträge, die aus D-Mark-Zeiten stammen und krumme Euro-Beträge ergaben, aufzurunden. Die Versammlung bestätigte auch einmütig die Wahl von Michele Cammarata zum neuen Chef der Zundel. "Die Zundel sind dieses Jahr zum ersten Mal nicht aufgetreten, aber wir sind zuversichtlich, dass sie mit neuer Führung 2010 wieder dabei sind", sagte Karl-Heinz Sterzel.

Autor: tm