Projekte von herausragender Qualität

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 03. Januar 2019

Lörrach

Weil sich die Jury des Rotary-Schülerforschungswettbewerbs mit der Auswahl so schwer tat, gab es zwei zusätzliche Preise.

LÖRRACH (BZ). Bei der 10. Ausschreibung des Rotary-Schülerforschungspreises Physik haben sieben Schülerteams um die Preise gekämpft und ihre Beiträge vor einer Jury aus Hochschule und Industrie präsentiert, heißt es in einer Mitteilung des Rotary Clubs. Preise gab es in fünf Kategorien: Nachwuchs, Junioren und Senioren, außerdem einen Motivations- und einen Innovationspreis.

Alle Teams haben ihre Arbeiten im Schülerforschungszentrum Phaenovum in Lörrach angefertigt und in einer 20-Minuten-Präsentation vorgestellt. "Die Jury hat viel länger gebraucht als erwartet", eröffnete Markus Heubes als Präsident des Rotary Club die Preisverleihung, "denn die Qualität der vorgestellten Projekte war so herausragend, dass es der Jury schwerfiel, sich für einen Beitrag zu entscheiden". Daher habe man entschieden, nicht nur – wie in den Vorjahren – in den drei Alterskategorien Preise zu vergeben, sondern auch noch zwei Sonderpreise.

In der Kategorie Nachwuchs erhielten die neunjährigen Ida Spanke (Grundschule Höllstein) und Selma Muderris (Wiesentalschule Maulburg) einen Preisscheck über 150 Euro für ihr Projekt "Warum gibt es im Regenbogen kein Rosa?". Bei den Junioren gewann Adam Muderris (14, HTG) mit seinem Projekt "Kreide Fragmenti" das Preisgeld in Höhe von 250 Euro. Die systematische Herangehensweise hat die Jury bei diesem Projekt überzeugt. Für den Hauptpreis, einen Scheck über 1000 Euro, ist die Entscheidung hauchdünn auf das Projekt "Akustische Levitation" der HTG-Schülerinnen Alexandra Martin (17), Yasmin Muderris (16) und Nahae Kühn (15) gefallen. Das Trio habe mit großem Forschergeist die magisch schwebenden Kerzen bei Harry Potter durch ein Experiment erklärt und wissenschaftlich begründet.

Die HTG-Schüler Yannick Resch, Benedikt Heim und Leo Grossmann (alle 15) erhielten für ihr Projekt "Pill-O-Mat" einen "Sonderpreis Innovation" mit einem Scheck über 250 Euro. Insbesondere die technische Lösung zur Vereinzelung der Pillen hat die Jury in diesem Projekt beeindruckt.

Den Stromverbrauch von Elektrogeräten untersuchte Denis Grueneberg (14) vom Meret-Oppenheim Schulzentrum in Steinen. Er erhielt von der Jury den zusätzlich vergebenen, mit 150 Euro dotierten Motivationspreis.