Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
29. Januar 2010
Saisonabschluss in der Bolzplatzliga
Auf neuem Platz an der Unteren Herrenstraße treten "Superkicker" und "Bolzplatzvernichter" gegen "Niemand" an
LÖRRACH (tm). Auf Lörrachs Bolzplätzen wird munter gekickt, inzwischen haben sich einige Teams zusammengefunden mit so illusteren Namen wie "Superkicker", "Bolzplatzvernichter" oder "Niemand". Auf dem neuen Platz an der Unteren Herrenstraße in der Nähe vom Innocel fand am Wochenende der Saisonabschluss der Bolzplatzliga statt.
Das Zentrum für Spielen und Gestalten der Kaltenbach-Stiftung hat die Bolzplatzliga initiiert und betreut sie auch, wenn es erforderlich oder erwünscht ist. "Die Mannschaften melden sich bei uns an, aber zum pädagogischen Konzept gehört es, dass sie die Sache eigentlich selber organisieren", sagt Jan Funke von der Kaltenbach-Stiftung. Die Mannschaften sollen die Spiele untereinander ausmachen und Bescheid geben, wenn sie einen Schiedsrichter oder sonstige Unterstützung brauchen. Es soll auch ein Lernprozess in Sachen Organisation und Zuverlässigkeit stattfinden. Das lief in der ersten, jetzt abgeschlossenen Saison auch ganz gut. Die Idee ist, dass jede Mannschaft einen Heimplatz hat. "Die erste Saison war ein Probedurchlauf, auch für uns, aber wir hoffen, dass sich das noch weiter verbreitet und noch mehr Teams mitmachen", sagt Jan Funke. Die Teams geben sich selbst einen Namen und sind unterteilt in zwei Altersgruppen. Da gibt es die "Hauinger Bolzplatzkicker", die "Bolzplatzvernichter", das Team "Niemand" und die "Superkicker" in der Gruppe der 16- bis 19-Jährigen. In der Altersklasse von 13 bis 15 spielen die "Black Stars", die Teams vom Jugendzentrum Brombach und vom Schülerhort der Kaltenbach-Stiftung, der "SC Torpfosten" und der "Internationale Sportverein Lörrach (ISL)".
Werbung
Michael, Alex, Felix, Christian, Matthias, Konstantin, Michael, Rigo und Felix gehören zum Team "Niemand". Sie spielen in der Bolzplatzliga mit, weil es Spaß macht und man sich nicht an feste Termine binden muss. Michael betreibt Leichtathletik im Verein und würde es zeitlich nicht schaffen, auch noch in einen Fußballverein zu gehen. "Man hat hier weniger Stress als im Verein", sagt Alex. Toll finden die Jungs auch, dass man sich hier selbst aussuchen kann, mit wem man spielt und dass immer wieder neue Leute kennenlernt.
Für die nächste Saison soll ein Ligarat gebildet werden, in den jede Mannschaft einen Vertreter wählt. Der Ligarat soll die Organisation übernehmen. So gibt es in der Liga auch einen Fair-Play-Pokal, denn das faire Verhalten steht im Vordergrund und soll auch honoriert werden.
Autor: tm
