Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
26. August 2011
Über die mobile Jugendarbeit zur Feuerwehr
In Tumringen besuchten Kinder mit der Kaltenbach-Stiftung die Feuerwehr / Ein Angebot für die Daheimgebliebenen.
LÖRRACH (tm). Wie funktioniert eigentlich die Feuerwehr? Kinder und Jugendliche aus Tumringen, die das schon immer wissen wollten, konnten die Feuerwehr am Mittwochnachmittag in Augenschein nehmen. Im Rahmen der Jugendarbeit der Dieter-Kaltenbach-Stiftung öffnete der Löschzug Tumringen sein Gerätehaus und zeigte, was die Feuerwehr so macht.
Rund 20 Kinder und Jugendliche erfuhren in drei Gruppen, was bei der Alarmierung passiert, bekamen die Feuerwehrfahrzeuge erklärt und durften auch mal Platz nehmen. Schließlich wurde ein Hydrant angeschlossen, und alle durften mal mit den Feuerwehrschlauch spritzen.
Dabei ging es darum, die Berührungsängste zur Feuerwehr abzubauen, aber auch zu zeigen, dass Feuerwehrarbeit kein Spiel, sondern eine ernsthafte Sache ist. Und für manch einen Jugendlichen bietet die Feuerwehr auch eine Option für eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Weil die Kaltenbach-Stiftung diese Aktion schon seit mehreren Jahren macht, sind mehrere junge Männer aus der mobilen Jugendarbeit inzwischen bei der Freiwilligen Feuerwehr, wie Sozialarbeiter Jan Funke von der Kaltenbach-Stiftung berichtet. Jetzt fand über diese Aktion auch ein neu zugezogener Jugendlicher, der in Bad Säckingen schon bei der Jugendfeuerwehr war, den Kontakt zur Feuerwehr in Tumringen.
Werbung
Vor zehn Jahren war Tumringen ein sozialer Brennpunkt, weshalb man die Notwendigkeit von Jugendarbeit gesehen hat. Der damals angedachte Jugendtreff ließ sich nicht realisieren, weshalb die Kaltenbach-Stiftung auf mobile Jugendarbeit setzte. "Das hat den Vorteil, wir gehen auf die Jugendlichen zu und holen sie dort ab, wo sie sind", erklärt Jan Funke. Zugleich wird aber auch Stadtteilarbeit für alle Generationen gemacht. Mit Aktionen wie dieser bei der Feuerwehr, die sich an die in den Ferien Daheimgebliebenen richten, sollen auch Beziehungen zu Jugendlichen, aber auch zu Erwachsenen aufgebaut werden. Diese bilden die Grundlage für die sozialpädagogische Arbeit.
Die Kinder fanden es spannend am Mittwoch, und die Kleinen wie die Größeren ließen es sich nicht nehmen, mit dem Feuerwehrschlauch zu spritzen.
Autor: tm
