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08. Oktober 2016

Zukunft des Autozugs

Zwei Bewerber / Stadt will die Fläche teils anders nutzen.

  1. Die Zukunft des Autoreisezugs ist ungewiss. Foto: Archivbild: Nikolaus Trenz

  2. Die Zukunft des Autoreisezugs ist ungewiss. Foto: Archivbild: Nikolaus Trenz

LÖRRACH (BZ). Diskussion über das Bahnareal: Auf Einladung von Oberbürgermeister Jörg Lutz haben sich am Donnerstag der Konzernbeauftragte der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg, Sven Hantel, Bürgermeister Dr. Michael Wilke und Bundestagsabgeordneter Armin Schuster zu Gesprächen über die zukünftige Bahninfrastruktur in Lörrach getroffen. Wie die Stadt mitteilte, ging es unter anderem um die Schrankenschließzeiten, die Zukunft des Autoreisezugs und der Holzverladung sowie die damit verbundenen städtebaulichen Möglichkeiten auf dem Areal. Ein Punkt war auch die Reinigung der Bahnsteige und Bahnhöfe.

Demnach sagte Hantel, dass sich derzeit zwei Bewerber für den Weiterbetrieb des Autoreisezugs zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 interessieren. Ob sich dieses Interesse tatsächlich konkretisiere, könne man erst nach diesem Zeitpunkt sehen.

Lutz betonte die große städtebauliche Bedeutung des Areals und bat, auch eine teilweise Freigabe des Areals für wichtige städtische Nutzungen zu prüfen. Diese Prüfung sagte der Regionalbeauftragte zu. Allerdings sei das erst nach dem Fahrplanwechsel möglich, wenn klar sei, ob und in welchem Umfang das Areal für den Betrieb des Autoreisezugs noch benötigt werde. In einer Arbeitsgruppe sollen diese Punkte vertieft und Lösungen gefunden werden. Eine Lösung für die Reinigung ergab sich direkt bei dem Treffen: Der Hauptbahnhof soll ab sofort fünf Mal pro Woche gereinigt werden, die anderen Haltepunkte im Stadtgebiet sollen drei Mal sauber gemacht werden.

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Autor: bz