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02. Februar 2009

Schwäne sind auch ein Thema für den OB

Nuss: Tiere gezielt versorgen.

RHEINFELDEN (rs). Die Flut von Leserbriefen wird kaum schwächer, beim Tierschutzverein Rheinfelden steht das Telefon nicht mehr still: Das Thema Schwäne und das von Heiner Lohmann im Gemeinderat geforderte Fütterungsverbot erregt die Gemüter weiterhin. Am Dienstag wird sich auch Oberbürgermeister Eberhard Niethammer damit befassen, er hat einen Gesprächstermin mit der Vorsitzenden des Tierschutzvereins, Hannelore Nuß und die Naturschutzbeauftragte Carmen Weitzel vom Schwanenschutzkomitee, die die Tiere am Hochrhein betreut.

Für Hannelore Nuß ist klar, dass die Schwäne keine große Lobby haben, deshalb appelliert sie an alle Natur-, Umwelt- und Tierschützer zusammenzuarbeiten, "damit das Gesamtbild stimmt". Gerade die Schwäne seien am Hochrhein binnen kurzer Zeit zweimal in ihrem Revier gestört worden, was sie ohne Unterstützung kaum überstehen könnten. Neben den Schwänen seien auch die Grau- und Rostreiher betroffen.

Ein Fütterungsverbot "widerspricht jeder Vernunft", so die Vorsitzende des Tierschutzvereins in einer Presseerklärung. Gerade im Winter seien die Tiere doch geschwächt. Hannelore Nuss wundert sich deshalb, dass der Antrag auf eine Fütterungsverbot gerade jetzt gestellt wird, da die Schwäne gezielt mit Futter und Medikamenten versorgt werden und nicht im Sommer, wenn "täglich unzählige Familien" die Schwäne fütterten.

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Der Tierschutzverein werde jedenfalls sowohl mit der Stadtverwaltung als auch mit dem Landratsamt als auch der Firma Energiedienst, die für den Uferunterhalt im Staubereich ihrer Kraftwerk zuständig sind, den Kontakt halten, kündigt die Vorsitzende an.

Autor: rs