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23. März 2016

Um einen Energietee zu trinken, heißt es in die Pedale zu treten

Klimaschutzbeauftragte Erika Höcker rechnet mit mindestens zehn Teilnehmern beim Konsumtag / Auch die Landfrauen und die IG Weinbau machen mit.

  1. Erika Höcker Foto: Ingrid Böhm-Jacob

RHEINFELDEN (ibö). Die Klimatage sind Programm in diesem Jahr. Fünf Aktionen plant die Stadt dazu, um das Nutzerbewusstsein der Bewohner zu sensibilisieren für alle Fragen, die der Alltag mit Blick auf einen schonenden Umgang mit der Umwelt, Natur und Energie aufwirft. Klimaschutzmanagerin Erika Höcker steckt voll in der Vorbereitung der ersten öffentlichen Veranstaltung am Samstag, 16. April auf dem Friedrichplatz. Dort wird sich zum Thema Klima auch die Stadt mit einem eigenen Stand präsentieren. Den Energietee, der gratis getrunken werden darf, können sich die Besucher selbst erarbeiten auf einem Fahrrad. Durch Pedalkraft erhitzen sie das Wasser dafür mit einem Tauchsieder und erleben dabei, wie anstrengend es sein kann eine Kilowattstunde Strom zu erzeugen und welchen Wert er hat.

Bei einigen Akteuren hat die Klimaschutzbeauftragte offene Türen eingerannt mit der Anfrage, bei den Aktionen mitzuwirken. An Bord als Akteure bereits das St. Josefshaus mit seinem Café grenzenlos. Die Teilnahme vermittelt soziale und ökologische Aspekte, wenn Kräuter und Produkte vorgestellt werden. Mit zehn Teilnehmern rechnet die Organisatorin, auch die Landfrauen vom Dinkelberg machen mit beim Konsumtag mit einem Beitrag, der Imkerverein erklärt, unter welchen Bedingungen der Honig entsteht und der Weltladen stellt Produkte aus fairem Handel vor.

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An allen Ständen können die Besucher probieren und eigene Erfahrungen zum Konsumverhalten machen. Auch Obst- und Gemüsestände mit biologischer Ware bieten Erzeugnisse zum Verkauf. Der BUND gehört ebenfalls zu den Akteuren, wie die IG Weinbau aus Herten. Mehrere Obstbauern vom Dinkelberg informieren unter anderem auch über ihre Apfelsorten und pressen frischen Saft. Wegen der kurzen Vorlaufzeit für den ersten Klimatag sind allerdings keine Schulen mit von der Partie. Erika Höcker freut sich aber, dass die Schulleiter das Projekt interessiert für die Zukunft aufgenommen haben.

Mitmachen bei einer der kommenden Aktionstage wird auch in den nächsten Jahren möglich sein. Die Klimatage sollen ein wiederkehrendes Projekt sein, das übers ganze Jahr sensibilisiert und dabei immer wieder neue Themenschwerpunkte setzt. "Wir fangen jetzt an und steigern weiter", erklärt die Klimaschutzbeauftragte. Sie misst den ersten Erfolg auch daran, "dass viele kommen".

Autor: ibö