Markante Bergrücken und moderne Arbeitgeber

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 12. September 2018

Ettenheim

UNTERWEGS: Die Pensionäre des Gymnasiums Ettenheim haben den Tuniberg, das Markgräflerland und Basel besucht.

ETTENHEIM (BZ). Der jährliche Ausflug der Pensionäre des Gymnasiums Ettenheim hatte den Tuniberg, das Markgräflerland und Basel als Ziel.

Der erste Halt war bei der Ehrentrudis-Kapelle auf dem Tuniberg. Dort oben liegt den Besuchern die Oberrheinebene zu Füßen. Als Experte erklärte Wilfried Nübler, wie der Tuniberg entstanden ist. Am Isteiner Klotz – der nächsten Station – erklärte Mechthild Geiger die Entstehung des markanten Bergrückens im Vorgebirge zwischen Istein und Kleinkems. Ein sehenswertes Naturereignis war die Besichtigung der Isteiner Schwellen. Es handelt sich um eine natürliche, steinerne Barriere im Flussbett des Altrheinarms, der parallel zur Schifffahrtstraße verläuft. Die Schwellen sind das letzte Überbleibsel eines Jura-Massivs (des Isteiner Klotzes), der ursprünglich dem Rhein den Weg in Richtung Norden versperrte.

Eine Rundfahrt durch das Industriegebiet von Basel war das nächste Ziel. Die Region gehört zu den weltweit führenden Branchen der Chemie- und Nanotechnologie und ist ein bedeutender Wissenschafts- und Forschungsstandort. Die Firmen bieten hochqualifizierte Arbeitsplätze. Rund 70 000 Grenzgänger aus Deutschland und Frankreich fahren täglich zur Arbeit in die Region Basel. Interessant war auch der Besuch der Drei-Länder-Brücke. Die längste freitragende Fußgänger- und Radbrücke der Welt verbindet Weil am Rhein und das elsässische Huningue miteinander.

Nach einer gemütlichen Fahrt durch das sonnige Markgräflerland endete der Ausflug mit einer Kaffeepause in Staufen. Der Dank aller Mitreisenden galt Mechthild Geiger und Wilfried Nübler für die Informationen sowie Priska Müller für die Organisation des Ausfluges.