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01. Juli 2008

Am längsten Tag gab es 150 Starts

Jugendgruppe der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald organisierte den "Longest Day Flight" / Fliegen schon ab 14

  1. Die Luftsportgemeinschaft bekommt Zulauf von jungen Flugbegeisterten. Foto: Heiner Fabry

MAULBURG/HÜTTEN Den längsten Tag des Jahres nahm die Jugend der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald zum Anlass, einen "Longest Day Flight"-Tag zu organisieren. Die Luftsportgemeinschaft betreibt ihren Segelflugplatz in Hütten. Der Verein ist mit Ortsgruppen in Lörrach, Grenzach, Maulburg, Schopfheim, Wehr und Bad Säckingen vertreten.

Autofahren darf man ab 18, Segelfliegen schon ab 14. Und es gibt weder Staus noch Leitplanken. Kein Wunder, dass die Jugend der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald eine rasante Entwicklung macht.

Für Segelflieger gilt, dass frühestens eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang gestartet werden darf, und spätestens eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang müssen alle Flieger wieder auf dem Boden sein. Der längste Tag wurde voll ausgenutzt: Schon um 4 Uhr am Morgen waren die jungen Flugenthusiasten auf dem Gelände, um alles zu richten. Vor 8 Uhr waren schon mehr als 30 Starts registriert. Bei Sonnenuntergang konnten dann stolze 150 Starts vermeldet werden.   "Solche Longest Day Flights werden von anderen Vereinen regelmäßig veranstaltet" berichtet Dennis Stächelin, der Jugendverantwortliche der LGH. In Hütten war dies die erste Veranstaltung dieser Art. Und sie wurde nur möglich, weil sich die Jungflieger dafür ins Zeug gelegt hatten. "Schon toll, was die jungen Leute auf die Beine stellen", war denn auch anerkennend von den erfahrenen Fliegern zu hören. "Segelfliegen ist ein grandioser Sport" begeistert sich Bernhard Egger aus dem Jugendteam, "vor allem der Teamgeist, der Zusammenhalt und die gemeinsam getragene Verantwortung schweißen zusammen".

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Denn Fliegen kann man nur in der Gemeinschaft: die Startwinde muss bedient, die Starts müssen koordiniert und dokumentiert werden, die Segelflieger müssen gewartet, kontrolliert und versorgt werden. "Damit haben wir die Verantwortung für die Flieger, die eine Menge Geld kosten", erklärt Bernhard Egger. Und die Jungflieger haben des Vertrauen ihrer älteren Vereinskameraden, denn die Flieger dürfen von den jungen Leuten in Eigenregie benutzt werden. Man kann also Fliegen lernen, ohne ein eigenes Flugzeug kaufen oder mieten zu müssen.   Die Jugend der LGH verzeichnet einen stetigen Zuwachs an neuen Mitgliedern. Und erstaunlich dabei ist auch, dass der Anteil junger Fliegerinnen ständig zunimmt.

http://www.lg-hotzenwald.de ___________

Autor: Heiner Fabry