Lueginsland

Das Gartenjahr: Im Märzen die Mutter

Ulrike Derndinger

Von Ulrike Derndinger

Sa, 07. April 2018

Lueginsland

S eige Gmies un d Blueme sin ere heilig, awer im End vum Gartejohr zue, im November, rieft si immer: "Fertig, Schluss un Amen! S kummt mer nägscht Johr nix meh in de Garte. De Vatter soll alles pfleschtere!" Im Februar heißt’s: "Viellicht tuen mer nit grad alles pfleschtere. Un kauf mol Tomate- un Paprikasoome. Fir e bissli Gmies." Im März verwacht si drno. Si kiimt zwanzig Sorte Soome ii, setzt noochenander d Pflänzli nuss un hockt im Juni, Juli un Auguscht de ganz Tag im Garte un meint: "S wachst, awer s sott meh räägle" oder "s wachst, awer s sott weniger räägle" oder "mir bruche meh Sunn" oder "mir bruche meh Schätte" oder "was Unkrutt iweral! Kannsch di riewig au mol bucke. Un die Wiehlmiis, die Kaibe!" Im September het si z viil Tomate un Zucchini un Gurke un Aubergine und Salat. Im Oktober pfifft si ufem letschte Loch. No kumme ihre widder d Pflaschterstein in de Sinn: "Fertig, Schluss un Amen! Vatter, jetzt bschtellsch si awer wirklig." Un im März drno…