Was ist der Unterschied zwischen grünem und schwarzem Tee?

Valérie Labonté

Von Valérie Labonté

Di, 21. November 2017 um 16:40 Uhr

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Je nachdem, wie die Blätter der Teepflanze nach der Ernte verarbeitet werden, erhält man unterschiedliche Arten von Tee. Beim Grüntee verzichtet man auf Oxidation.

Die Deutschen sprechen nicht nur vom grünen und vom schwarzen Tee, sie kennen auch Pfefferminz-, Kamillen- oder Hagebuttentee. Diese drei sind freilich streng genommen kein Tee, sondern heiße Aufgüsse. Grüner und schwarzer Tee dagegen werden aus der Teepflanze Camellia sinensis hergestellt. "Von Camellia sinensis gibt es vier verschiedene Varietäten, drei von ihnen sind in verschiedenen Gebieten Chinas heimisch, die Vierte kommt wahrscheinlich aus Assam", erklärt Henriette Walz, Spezialistin für Klima und Umwelt beim Zertifizierungslabel UTZ in Amsterdam. "Die verschiedenen Varietäten erzeugen leicht unterschiedlichen Tee, zum Beispiel wird Assam-Tee sehr stark und dunkel." Je nachdem, wie die Blätter der Teepflanze nach der Ernte verarbeitet werden, erhält man unterschiedliche Arten von Tee.

Walz: "Grundsätzlich gibt es fünf Schritte bei der Verarbeitung: das Welken (Withering), das Rollen (Rolling), das Aussieben, die Oxidation und die Trocknung." Beim Grüntee verzichtet man zum Beispiel auf die Oxidation, schwarzer Tee dagegen entwickelt während der Oxidation sein Aroma und die kupferbraune Farbe.

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