HC Merdingen dicht vor den Playoffs

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 12. September 2018

Inline-Skaterhockey

Breisgau Beasts stehen im Schlussdrittel gegen Atting neben sich und vergeben ihre letzte Chance.

INLINESKATERHOCKEY (BZ). Im Kampf um den Einzug in die Playoffs hat der HC Merdingen einen Gegner weniger: Lokalrivale Freiburg Beasts büßte am Samstag mit der 5:7 (1:1, 3:0, 1:6)-Heimniederlage gegen den Tabellendritten IHC Atting seine letzte Chance ein, noch auf den vierten und letzten Playoff-Platz der zweiten Bundesliga Süd vorzurücken. Der 15:8 (6:4, 6:2, 3:2)-Erfolg am Sonntag gegen den ersatzgeschwächten ERC Ingolstadt hilft den Beasts nicht mehr weiter. Mit einem Erfolg im letzten Saisonspiel am kommenden Samstag beim Tabellenführer TV Augsburg könnten die Freiburger zwar nach Punkten noch mit Merdingen gleichziehen. Allerdings haben die Tuniberger den besseren direkten Vergleich und liegen damit vorn.

Die Merdinger selbst machten mit einem 18:5 (3:0, 6:1, 9:4)-Erfolg gegen die Ingolstädter am Samstag einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs. Im ersten von zwei Heimspielen des vergangenen Wochenendes hatten die Panther gegen den Tabellenzweiten aus Spaichingen mit 5:7 (2:3; 1:1; 2:3) den Kürzeren gezogen. Damit reicht Merdingen am kommenden Wochenende ein Punkt aus den beiden noch ausstehenden Auswärtsspielen in Deggendorf und Atting, um als Vierter die Normalrunde abzuschließen. Der einzige verbleibende Konkurrent TSV Schwabmünchen muss seine Partie gegen Ingolstadt gewinnen und auf zwei Ausrutscher der Tuniberger hoffen, um in der Tabelle doch noch am HCM vorbeizuziehen.

Gegen die Badgers aus Spaichingen gab’s für Merdingen die zweite Heimniederlage in Folge. Die Gastgeber waren zwar durchaus die spielbestimmende Mannschaft, konnten aber ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen und scheiterten mehrfach am stark haltenden Gästetorwart Käfer. Tags darauf gegen Ingolstadt entwickelte sich das Spiel frühzeitig zu einer klaren Angelegenheit. Das HCM-Team zeigte phasenweise sehr gutes Hockey und tankte für die nächste Woche nochmals Selbstvertrauen.

Enttäuschung hingegen bei den Freiburg Beasts: Gegen Atting lagen die Gastgeber nach zwei Dritteln bereits mit 4:1 in Führung, gaben das Spiel dann aber noch aus der Hand. "Man hat den Jungs angemerkt, dass sie plötzlich etwas zu verlieren hatten", stellte Beasts-Trainer Dirk Müller fest. "Wenn du 4:1 nach zwei Dritteln führst, musst du das Spiel nach Hause bringen. Wenn dir das nicht gelingt, hast du es auch nicht verdient, Playoffs zu spielen", so Müller sichtlich enttäuscht.