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06. März 2009 16:25 Uhr
Bürgermeisterwahl in Merzhausen
Per Klabundt kandidiert
Für die Bürgermeisterwahl in Merzhausen bewerben sich jetzt vier Kandiataten. Heute kam der Stadtrat von Bündnis 90/Die Grünen in Freiburg, Per Klabundt, dazu.
Per Klabundt ist der vierte Kandidat, der sich am 19. April um die Nachfolge von Bürgermeister Eugen Isaak in Merzhausen bewirbt. Heute hat der 41-jährige Stadtrat von Bündnis 90/Die Grünen in Freiburg seine Unterlagen im Rathaus Merzhausen abgegeben. Vor ihm hatten das bereits Christian Ante, Harald Krapp und Hannah Kegel getan. Die Bewerbungsfrist für die Wahl in Merzhausen endet am Dienstag, 24. März, 18 Uhr.
Per Klabundt ist in Kiel geboren, hat in Freiburg und Köln Geschichte, Germanistik und Philosophie studiert und als Magister abgeschlossen. Nach Tätigkeiten im Marketing sowie im journalistischen Bereich arbeitet Klabundt derzeit für die mittelständische Firma seines Vaters. Von 2002 bis 2008 leitete er das Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Kerstin Andreae. Seit 2004 ist er Stadtrat im Freiburger Gemeinderat. Er kandidiert erstmals für ein Bürgermeisteramt.
Per Klabundt ist Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, betont aber, nicht grüner Bürgermeister in Merzhausen werden zu wollen, sondern Bürgermeister aller Merzhauser. "Mich schickt niemand ins Rennen", betont er, "sondern ich kandidiere ganz auf eigene Faust". Für das Amt eines Bürgermeisters fühlt sich Klabundt bestens gerüstet dank seiner Erfahrungen als Regionalrat im Regionalverband Südlicher Oberrhein, als Freiburger Stadtrat, als Verbandsmitglied des Zweckverbands Regio-Nahverkehr Freiburg und als Aufsichtsratsmitglied der VAG und der Abfallwirtschaft. Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der grünen Gemeinderatsfraktion sei er auch mit europa-, bundes- und landespolitischen Themen und Akteuren gut vertraut. Durch die Arbeit als Leiter des Wahlkreisbüros der Bundestagsabgeordneten Kerstin Andreae habe er das politisch Leben in den Hexentalgemeinden und in Merzhausen verfolgt.
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Merzhausen schätze er als "lebendige Gemeinde in wunderschöner Lage". Wichtige Themen im Ort seien für ihn die Planung der neuen Ortsmitte, die Reduzierung des "relativ hohen Schuldenstands" der Gemeinde und die Stärkung der Seniorenfreundlichkeit. Zunächst aber wolle er keine Pläne formulieren, sondern vor allem zuhören.
Autor: gln


