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07. Juli 2012

Allah soll es richten

Wenn Mahmoud seine Zweitfrau für seine Erstfrau schuften lässt, ist das ein Fall für Khouloud al Faqih, die Scharia-Richterin – eine von dreien weltweit.

  1. Ein Palästinenser liest den Koran. Foto: epa Ali Ali

Der Saal, in dem im Namen Allahs geurteilt wird, ist wie die Fälle, die hier verhandelt werden: alt, heruntergekommen, verblichen. Die Plastikpolster der Stühle sind löchrig, nichts schmückt die kargen Räume. Auch die Beziehungen, um die es hier geht, haben bessere Tage gesehen. Es geht um Erbe und Ehen, und geheiratet wird hierzulande ohnehin nicht nur aus Zuneigung, sondern weil es Tradition ist und Familienbande es so wollen. Es muss nicht schön sein, sondern nützlich.

Neun Uhr morgens am Scharia-Gericht im Örtchen Birzeit nahe Ramallah, Westjordanland. Der verstorbene Jassir Arafat blickt von der Wand herab. Kholoud al Faqih ist hier Richterin. Auf ihrem Pult stapeln sich tannengrüne Pappordner, der erste Fall des Tages – handgeschriebene Zettel, manche mit Eselsohren. Hier wird nur selten an einem der beiden Computer gearbeitet. Gerichtsschreiber Ayman Abu al Khair sitzt rechts der Richterin mit einem Kugelschreiber in der Hand, ein leeres Blatt Papier liegt vor ihm. Kholoud al Faqih drückt einen Klingelknopf unter ihrem Schreibtisch. Es kann losgehen.

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Kholoud al Faqih ist eine von drei Frauen weltweit, die an einem Scharia-Gericht Urteile nach religiösem Recht fällen dürfen. In Palästina geht es an Scharia-Gerichten um zivile Fälle, Scheidungen, Unterhaltsfragen oder darum, ob die muslimischen Eheleute Geschlechtsverkehr hatten. Der Klingelknopf schickt ein Summen in den Flur, und Fayza* betritt den Raum, eine stämmige Frau mit dunklem Mantel, den schwarzen Hidschab um den Kopf gewickelt. Drei Männer begleiten sie, Bekannte und Zeugen, die heute aussagen sollen. Alle legen ihre in grünen Plastikhüllen steckenden Ausweise vor, dann setzen sie sich auf die Stühle an der Wand rechts von der Richterin.

Das Vorlegen des Ausweises, genauso wie das Unterschreiben des Gerichtsprotokolls am Ende, sind zwei der wenigen Rituale am Scharia-Gericht. Ansonsten kommen die Verhandlungen weitgehend ohne Zeremonie aus. Die Prozessbeteiligten müssen nicht aufstehen, wenn Kholoud al Faqih ihr Urteil verkündet. Sprechen sollen sie aber nur, wenn die Vorsitzende, die sie mit "Frau Richterin" anreden, sie dazu auffordert – was alles nicht immer klappt; eine festgelegte Reihenfolge gibt es jedenfalls nicht.

Fayza vertritt heute ihre Tochter Rayya. Rayya, Mitte 30, ist verheiratet mit Mahmoud, Mitte 50, und seine Zweitfrau. Polygamie ist in Palästina erlaubt und vor allem in den Dörfern verbreitet. Dass Rayya nur den zweiten Rang einnimmt, hat sie bisher deutlich zu spüren bekommen. Deswegen zog sie zurück zu ihrer Mutter, und die zog für sie vor Gericht.

Einen Anwalt hat sie nicht, wie viele, die vor ein Scharia-Gericht gehen; viele Familien sind arm und können sich keinen leisten. Kholoud al Faqih versucht deshalb, verständlich zu erklären. Die Scharia-Rechtsprechung kommt ohne viele juristische Fachbegriffe aus. Es handelt sich schließlich um Gesetze, die dem Koran entnommen sind. Die Richterin hat an der Al-Quds-Universität in Jerusalem Jura studiert und vor vier Jahren die Prüfungen für die Scharia-Rechtsprechung gemacht. Sie trägt einen Hidschab und eine Schärpe über ihrer schwarzen Richterrobe in den Farben Palästinas, Schwarz, Rot, Grün und Weiß.

Während sie und Fayza bereits sitzen, lässt Mahmoud auf sich warten. Eigentlich hätte ihm seine erste Frau gereicht, die mag er, wie er später sagen wird. Doch sie ist unfruchtbar. Und ein Leben ohne Kinder ist für Mahmoud in einer Gesellschaft, in der die Familie die wichtigste Institution ist, undenkbar. Rayya war bereits verheiratet und hatte mit ihrem ersten Mann drei Kinder, die nun beim Vater wohnen. Der lebende Beweis, dass Rayya fruchtbar ist. Mahmoud hat im ersten Stock seines Hauses seither die Frau, die er mag, im zweiten Stock die, die fürs Kinderkriegen, Putzen und Kochen zuständig ist. Rayya bekam bisher von Mahmoud kein Geld – und musste zusätzlich den Haushalt seiner ersten Frau führen.

Zehn Minuten vergehen. Dann taucht Mahmoud auf. "Mein Auto ist alt und fährt nicht mehr so schnell", entschuldigt er sich und setzt sich an die Wand links der Richterin. Ob das stimmt, weiß nur er. Sicher ist aber, dass Mahmoud gar nicht hier sein möchte. Er akzeptiert weder die Verhandlung noch die Forderung seiner Zweitfrau. Das macht er sofort klar. Laut und mit viel Körpereinsatz. Er rutscht auf dem Stuhl hin und her und wedelt mit den Armen. Fayza, die etwa sein Alter hat, sitzt derweil still auf der Vorderkante ihres Stuhls, ihre Handtasche liegt auf ihrem Schoß, den Griff hält sie fest. Mahmoud, schwarzhaarig, ungekämmt, unrasiert, sagt, dass er seine Frau zurückhaben möchte, sofort – ohne Unterhaltszahlungen. Diese sind in Palästina aber üblich, weil die meisten Frauen kein eigenes Geld verdienen. Dass er zahlen muss, sagt die Richterin, sei klar, nur noch nicht, wie viel.

Später erklärt die Richterin, dass auch Frauen ihre Rechte einfordern könnten, dass Urteile im Namen Allahs die Frauen nicht unterdrücken würden und auch nicht barbarisch seien. Zumindest nicht in ihrem Land. Palästina ist liberaler als andere muslimische Länder. Im Nachbarstaat Jordanien ist das Richteramt noch heute Männern vorbehalten. Auch die Rechtsprechung selbst variiert von Land zu Land. In Palästina urteilen die Richter nach der Hanafi-Schule – eine der vier Schulen, die den Koran auslegen.
Hanafi ist die sanfteste Auslegung und ein Überbleibsel der ottomanischen Herrschaft zwischen 1516 und 1917. Daneben kennt die muslimische Welt Shafia, Maliki und Hanbali, wobei Hanbali die strengste Auslegung ist und zum Beispiel in vielen Golfstaaten angewendet wird.

In Palästina wird niemand gesteinigt. Frauen können nach der Scheidung das Sorgerecht bekommen, und wenn ein Mann ein zweites Mal heiratet, muss er seine erste Frau vorher darüber informieren. Und das Züchtigungsrecht, versichert Kholoudal Faqih etwas umständlich, bedeute hier nicht mehr, als dass ein Mann seine Frau vorsichtig berühren darf, wenn er versucht, ihr etwas zu erklären. Straftaten wie Diebstahl oder Körperverletzung werden in Palästina an den weltlichen Gerichten verhandelt.

Andere arabische Länder urteilen in allen Fällen nach religiösem Recht. Wird eine Ehefrau im Westjordanland etwa von ihrem Mann vergewaltigt, schickt Kholoud al Faqih sie weiter zum Strafgericht, das nach nichtreligiösem Recht urteilt. Will sich die Frau darob scheiden lassen, muss sie nach der Entscheidung am Strafgericht wieder zu al Faqih.

Mahmoud soll also zahlen, und er soll seine Zweitfrau nicht schuften lassen. Das macht Kholoud al Faqih ihm klar. Sie schreit nicht, aber sie erhebt ihre Stimme. Aber manchmal bleibt ihr nichts anderes übrig. Mahmoud ist so ein Fall. Sie spricht schnell und schrill zu ihm und sagt sehr oft "chalas" – "genug", wenn er die anderen nicht ausreden lässt.

Der Gerichtsschreiber notiert, dass Mahmoud sich nicht an die Vereinbarung der vorigen Verhandlung gehalten hat. Eigentlich sollten er und Fayza dieses Mal jeweils drei Männer mitbringen, die aussagen, zu welchem Unterhalt Mahmoud finanziell in der Lage ist. Am Scharia-Gericht zählt das Wort eines Mannes mehr als die schriftliche Lohnabrechnung.

"Männer haben in unserer Gesellschaft mehr mit Männern zu tun. Sie wissen eher, wie viel Unterhalt ein Bekannter zahlen kann", erläutert Kholoud al Faqih später. Nach der halbstündigen Debatte mit Mahmoud hat sie genug. Zwei Wochen habe er Zeit, mit seinen Zeugen aufzukreuzen. Ansonsten entscheide sie auf Basis dessen, was Fayzas Zeugen ausgesagt haben. Verhandlung geschlossen.

Es wird noch zwei Wochen dauern, bis sich Rayya und Mahmoud über ihre Scheidung geeinigt haben. Während die Fünf das Zimmer verlassen, fließen auf dem Flur die ersten Tränen. Fatimah ist 19 und wird in wenigen Minuten zum ersten Mal geschieden sein, bevor die Ehe mit Hussein, 33, überhaupt begonnen hat. Die junge Frau trägt Sportschuhe und Jeans, das wellige, schwarze Haar offen. Kein Zeichen von Tradition oder Religion. Fatimah hat vor einem Jahr einen Mann geheiratet, der weder ein Hochzeitsfest ausgerichtet noch das Brautgeld bezahlt hat.

"Hussein, bist du
eingedrungen?"
Khouloud al Faqih, Richterin
Fatimahs Wimperntusche fließt mit den Tränen die Wange herunter und hinterlässt schwarze Spuren. Hussein trägt ein unsicheres Grinsen im Gesicht, sein Blick ist starr auf den Boden gerichtet. So treten sie vor das Richterpult, wie sie es vor einem Jahr schon einmal getan haben. Dann fragt Kholoud al Faqih: "Hussein, bist du eingedrungen?" Von seiner Antwort hängt ab, ob Fatimah als vollwertige Ehefrau gilt und Anspruch auf das gesamte Geld hat, das Hussein ihr noch schuldet. Und davon hängt ab, ob Fatimah innerhalb der nächsten drei Monate einen neuen Mann kennenlernen darf. Denn sollte sie bereits entjungfert worden sein, könnte sie ihrem Ex ein Kind von einem anderen Mann unterjubeln. Die Dreimonatsregel soll das verhindern.

Husseins Antwort lautet: "Nein." Damit steht Fatimah nur die Hälfte des Geldes zu, sie verzichtet aber freiwillig auf den Rest. Alles, was sie will, ist die Scheidung von einem Mann, mit dem sie ein Jahr lang weder Haus noch Bett geteilt und den sie fast nie gesehen hat. Warum die beiden überhaupt geheiratet haben, bleibt ein Familiengeheimnis.

Die Richterin hat immer wieder Fälle, die auch sie nicht versteht und über die sie nur den Kopf schütteln kann – wie über das Verhalten mancher im Gerichtssaal. Fatimah und Hussein sollen nacheinander eine Scheidungsformel sprechen. Doch als Fatimah beginnt: "Ich, Fatimah, möchte keines meiner Rechte als Ehefrau in Anspruch nehmen...", klingelt das Handy des Scheidungszeugen, ihres kleinen, grauhaarigen Vaters. Während sie weiterspricht: "...ich verzichte auf die Hälfte des mir zustehenden Geldes", spricht auch er – ins Handy. Es muss wohl etwas Wichtigeres geben als die Scheidung seiner Tochter. Die Richterin klopft mit ihrem Stift auf das Pult. "Handy aus." – "Aber das ist wichtig." – "Nein, Sie sind Zeuge. Hören Sie auf zu telefonieren." Er gehorcht, wenn auch widerwillig.

Als die Formeln gesprochen sind, schaut der Alte zur Tochter und flüstert: "Gib ihm doch noch eine Woche, um das Geld zu bringen." Fatimah sagt Nein. Kholoud al Faqih erklärt, dass dies die erste Scheidung ist. Im Islam dürfen Paare sich insgesamt drei Mal scheiden lassen, erst danach ist definitiv Schluss. Wenn Hussein und Fatimah es also nochmal versuchen wollten …

Fatimah steht auf und verlässt unter Tränen den Saal. Sie hat im abgewetzten Plastikbezug des Stuhles einen Abdruck hinterlassen. Während Kholoud al Faqih noch Papierkram erledigt, glättet sich der Sitz langsam wieder. Als die Richterin den Raum verlässt, sieht er wieder so aus wie zuvor. So, als hätte da niemand gesessen, als wäre nichts gewesen.
*) Namen geändert

Autor: Lissy Kaufmann


45 Kommentare

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Angie Hadad

Registriert seit: 07.06.2010

Kommentare: 414

07. Juli 2012 - 11:14 Uhr

In Palaestina wird niemand gesteinigt- ach wie toll.
Da darf man mal auf Kommentare gespannt sein...

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1095

07. Juli 2012 - 11:44 Uhr

Hallo Angie, als Eingeweihte in dortige Gebräuche, wie stets mit dem
Eheleben der Ultraorthodoxen???
Nach welchem Recht werden deren Probleme gelöst ?
Schönes Wochenende und nun am Besten Schluss mit Arafat und seine Sua.
Gruss!!!!

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Ammar Ulabi™  

Ammar Ulabi™

Registriert seit: 08.05.2009

Kommentare: 4019

07. Juli 2012 - 11:50 Uhr

Werte Frau Lizzy,

vielen Dank für diesen ach so detaillierten Artikel, der so klingt, wie ein Drehbuch für etwas Analoges zu Richter Hold oder noch treffender, Richterin Salesch.

Sind Sie bitte daher auch so nett und verraten uns, wann eine Inszenierung auf Basis dieses Realfalles im Kasten ist und wann sie gesendet wird ??

Denn die Quoten des dann sendenden Senders werden dramatisch durch die Decke gehen.

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Theodor Heussmann  

Theodor Heussmann

Registriert seit: 25.03.2010

Kommentare: 1864

07. Juli 2012 - 12:07 Uhr

Frau Hadad, Frau Lauser (wenn Sie sich dann demnächst hier zu Wort meldet), vielleicht sollten Sie mal den Blick in alle Richtungen und nicht nur nach unten wenden, während Sie unter anderer Leute oder Völker Teppich kehren.

Ihr Staat und Ihr Volk hat selbst genügend Dreck am Stecken und Defizite politischer, religiöser und gesellschaftlicher Art, um welche sich gekümmert werden sollte. Sie werden zu Recht aus Ihrer Austeilposition behaupten, dass es da um Deutschland nicht besser steht. Da haben Sie absolut recht! Aber schauen Sie sich dann mal diese durchaus selbstkritischen Diskussionen an, bei welchen nicht die gesamte Schuld und Schande des Vebrechens in anderen Ländern, Völkern oder Glaubensrichtungen gesucht wird, wie Sie es regelmäßig machen, wenn der Anschein erweckt wird, es könnte Kritik an Israel oder dem Judentum geübt wird. Antisemitismus kann man auch schüren, indem man selbst penetrant den Gutmenschen raushängen lässt. Und bevor wieder Proteste Ihrerseits losschlagen: Ich halte mich an die Definition von "Gutmensch" und nicht die begriffliche Verwendung im dritten Reich.

Dennoch ein schönes Wochenende und beste Grüße an Sie, Herr Scholl.

Th. Heussmann

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Michael Klug

Registriert seit: 10.11.2009

Kommentare: 454

07. Juli 2012 - 12:15 Uhr

Herr Hausmann, danke für den aus dem Herzen sprechenden Beitrag. Ich hoffe Sie haben sich warm angezogen wenn die "Berufsisraelis" Hadad und Lauser loslegen.

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Angie Hadad

Registriert seit: 07.06.2010

Kommentare: 414

07. Juli 2012 - 12:18 Uhr

Hallo Herr Scholl,
der Lebensstil der Ultraorthodoxen waere nicht mein Fall, das gebe ich zu. Den Frauen werden auf jeden Fall viel mehr Rechte eingeraeumt als im Islam.
Wie beurteilen Sie die Rechtsprechung in Palaestina?
Mit Gruss nach Gundelfingen

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Angie Hadad

Registriert seit: 07.06.2010

Kommentare: 414

07. Juli 2012 - 12:30 Uhr

Herr Heussmann,
In ihrem Statement findet sich nicht mehr als ihre ueblichen Wiederholungen. Nehmen Sie doch einmal Stellung zu obigem Text! Wie Sie ueber die isr. Politik denken ist laengst bekannt, wie denken Sie zur Rechtsprechung in Palaestina?

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David Ache

Registriert seit: 14.06.2012

Kommentare: 49

07. Juli 2012 - 12:33 Uhr

@ Herr Ulabi Ihre Kommentare sind wie immer legendär :) .
@ Fr. Hadad Einfach mal behaupten, dass im Islam der Frau weniger Recht zugesprochen als in anderen Religionen. Nun bin ich aber mal gespannt, wie Sie das argumentieren wollen..

@ Herbert Scholl, Ammar Ulabi, Theodor Heussmann, Michael Klug
ein schönes Wochenende

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Peter Grieshaber

Registriert seit: 20.05.2012

Kommentare: 140

07. Juli 2012 - 12:39 Uhr

Wenn der im Text vorkommende "kleine" Vater jetzt auch noch abstehende Ohren hätte, dann wäre die Stürmer-kopie perfekt.
Dass eine in Israel lebende Person die perfide Machart dieses Artikels nicht zurückweist und im Gegenteil auf dieser Basis über die Rechtsprechung in Palästina diskutieren will, ist seltsam.

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1222

07. Juli 2012 - 12:41 Uhr

@Theodor Heussmann: „Ihr Staat und Ihr Volk hat selbst genügend Dreck am Stecken und Defizite politischer, religiöser und gesellschaftlicher Art, um welche sich gekümmert werden sollte.“ – Herr Heussmann, ja, da haben Sie Recht: Mein Staat und mein Volk hat selbst genügend Dreck am Stecken und Defizite politischer, religiöser und gesellschaftlicher Art, um die es sich kümmern sollte. – Das sage ich als in Deutschland lebende konfessionslose deutsche Staatsbürgerin. Die hier lebenden Gutmenschen, die meinen, sie hätten aus der deutschen Geschichte gelernt, mit ihren „israelkritischen“ Statements (die keinerlei Verständnis für Israel aber immer und überall großes Verständnis für die Palästinenser aufweisen) jedoch zeigen, dass sie absolut nichts aus der deutschen Geschichte gelernt haben, gehören m. E. mit zu diesem „Dreck am Stecken“ und den „Defiziten“.

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Angie Hadad

Registriert seit: 07.06.2010

Kommentare: 414

07. Juli 2012 - 12:44 Uhr

Herr Ache,
ich lass Ihnen jetzt mal den Vorrang; gehen Sie mit gutem Beispiel voran:
Erklaeren Sie bitte wo ich mit meiner Behauptung falsch liege.
Ein schoenes Wochenende an alle!

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1222

07. Juli 2012 - 12:46 Uhr

Seltsam, dass sich diejenigen, die sich sonst sofort gegen Israel wenden, wenn dieses die Palästinenser "unterdrückt", nur Spott oder auch gar keine Worte übrig haben, wenn palästinensische Frauen von palästinensischen Männern unterdrückt werden.

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Peter Grieshaber

Registriert seit: 20.05.2012

Kommentare: 140

07. Juli 2012 - 13:06 Uhr

Frau Lauser, wollen Sie damit sagen, dass dieses Machwerk beweist, dass Palästinensische Frauen unterdrückt werden? Das Muster müsste Ihnen bekannt sein, wenn Sie sich tatsächlich mit deutscher Geschichte befasst haben. Ansonsten werden Frauen vor allem in rückständigen Gesellschaften unterdrückt. Israel tut alles, um den Palästinensern eine vernünftige Entwicklung zu verwehren. Billige Arbeitstiere, die man nach Belieben hinter Zäunen einsperren und als rückständig denunzieren kann, werden eher gebraucht. Auch dieses Muster könnte Ihnen aus der europäischen Kolonialgeschichte bekannt sein.

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1095

07. Juli 2012 - 13:40 Uhr

" Foxbats over Dimona", auch gut zu sehen/hören/lesen !

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1095

07. Juli 2012 - 13:43 Uhr

Gruss zurück, Herr Heussmann.
Gleich gehts ins "Schwarzwaldklinik-Cafe " im Glottertal !

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1095

07. Juli 2012 - 13:58 Uhr

Frau Angie, zu Ihrer Frage eine kurze Antwort:
Ob die "Schwarzen Hebräer", die im Raum Dimona leben,
in ihrer Vielweiberei etwa ähnliche Probleme haben, wie man sie
in diesem Artikel liest ??

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Michael Krenn

Registriert seit: 17.07.2011

Kommentare: 226

07. Juli 2012 - 14:08 Uhr

Interessanter Artikel. Fast noch interessanter jedoch die aufgeschreckten Reaktionen darauf. Dabei wird doch nur ein bisschen Alltagskultur in Palästina beschrieben. Beruhigt nehmen wir zur Kenntnis, dass die Scharia-Rechtsprechung im Westjordanland sanft ist und niemand gesteinigt wird. Das ist erfreulich. Interessant wäre jetzt noch ein Bericht aus Gaza zum Vergleich. Wenn man die Rechte der Frauen in Saudi-Arabien und den anderen Golfstaaten als Maßstab heranzieht, dann nimmt sich die Lage in den paläst. Autonomiegebieten doch gar nicht so schlecht aus.
Man sollte hier keine westlichen Maßstäbe anlegen, das wäre kulturimperialistisch. Oder nicht?

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1222

07. Juli 2012 - 14:16 Uhr

@Peter Grieshaber: Danke. Mit Ihrem Statement bestätigen Sie meinen Kommentar von 12:41 Uhr. – Und ja, ich sage, dass palästinensische Frauen von palästinensischen Männern unterdrückt werden. Das zeigt nicht nur dieses „Machwerk“, wie Sie den Artikel abschätzend nennen. Es gibt genügend andere Belege dafür. Aber es schert Sie offenbar nicht, wenn palästinensische Frauen auch heute noch von palästinensischen Männern als „billige Arbeitstiere“ (um Ihren Ausdruck zu verwenden) behandelt werden. Lieber verbreiten Sie Lügen über Israel. Ihr Statement zeigt, dass Sie entweder keine Ahnung vom Leben in den Palästinensergebieten haben oder aber dass Sie mutwillig Israel verunglimpfen. Wahr ist, dass es den Palästinensern nirgends in der arabischen Welt so gut geht wie in den Palästinensergebieten bzw. in Israel. Es könnte sicher manches noch besser sein, so wie auch bei uns manches noch besser sein könnte. Aber so, wie Sie es hier beschreiben, geht Israel mit den Palästinensern nicht um! Vielleicht hätten Sie das gerne, damit die „deutsche Schuld“ nicht so schwer wiegt. Vielleicht verbreiten Sie und andere deshalb diese Lügen über Israel. Wie auch immer, sehen Sie sich mal diese Bilder einer palästinensischen Nachrichtenagentur an. So etwas haben Sie wahrscheinlich noch in keiner deutschen Zeitung gesehen:

Wussten Sie, dass es in den Palästinensergebieten Reitclubs, Autorennen, Bodybuilding-Wettbewerbe, Marathonläufe, Fitnessstudios gibt? Also alles, wonach man in den palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon vergeblich suchen wird, wohin sich noch keine “Flotilla” verirrt hat? Hier finden Sie eine Auswahl von Bildern sportlicher Aktivitäten aus dem Archiv der palästinensischen Bildagentur Safa Images. Es sind keine Propaganda-Bilder sondern Momentaufnahmen aus dem Alltag in Gaza und in der Westbank. Viel Spaß beim Betrachten! http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/sensationelle_fotos_die_sie_noch_nie_gesehen_haben/

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1222

07. Juli 2012 - 14:17 Uhr

@Michael Krenn: Sie bringen es sehr gut auf den Punkt!

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Angie Hadad

Registriert seit: 07.06.2010

Kommentare: 414

07. Juli 2012 - 14:28 Uhr

Herr Krenn, Frau Lauser,
Volle Zustimmung.

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

07. Juli 2012 - 14:35 Uhr

@ Frau Hadad und Frau Lauser

Wenn Sie Ihre gesamten bisherigen Beiträge nochmals genau, neutral und kritisch durchlesen, werden Sie feststellen, dass Sie dem Staat Israel einen "Bärendienst" erweisen.

Man könnte auch sagen: "Der Schuß ging nach hinten los."

Den Ausführungen von Herrn Heussmann ist nichts hinzuzufügen!

Roman Weingardt

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Angie Hadad

Registriert seit: 07.06.2010

Kommentare: 414

07. Juli 2012 - 15:00 Uhr

Herr Weingardt,
finde ich uebrigens ueberhaupt nicht.
Aber jeder soll doch seine Meinung haben.
Ich finde es erstaunlich, dass weltoffene, aufgeklaerte Menschen wie Sie es sicherlich sind, kein Problem in der Scharija-Rechtsprechung sehen.
Und wenn Sie eine andere Meinung wie ich haben, werde ich Sie nicht persoenlich beleidigen und angreifen.
Ich versuche auch nicht, dem Staat Israel "einen Dienst zu erweisen"
Was ich schreibe ist einzig und alleine meine persoenliche Meinung.

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David Ache

Registriert seit: 14.06.2012

Kommentare: 49

07. Juli 2012 - 22:10 Uhr

Fr. Hadad, wie ? Lese ich hier richtig? Sie wollen mir den Vorrang lassen? Aber wieso denn auf einmal? Ladies first heißt es doch, richtig? Sie haben eine These aufgestellt wofür ich gerne die Begründung/ Argumente wünsche. Oder gehen Ihnen die Argumente aus?

Möchten Sie ernsthaft nicht konkret darlegen, warum Frauen in anderen Religionen u.a. dem Islam benachteiligt werden? Fände ich jetzt schwach.
Fr. Lauser, ich habe für Sie noch ganz andere Bilder, sind aber total verheerend und nicht für jeden Gutmenschen zu verkraften.

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2039

07. Juli 2012 - 22:33 Uhr

Herr Krenn,

danke für Ihren besonnenen Beitrag.

Auch ich freue mich, dass es im Arbeitsbereich von Richterin Kholoud al Faqih moderater zugeht als da, wo die drei anderen Koran-Auslegungsschulen herrschen. Allerdings scheint es auch im Westjordanland noch heftig zur Sache zu gehen, wenn die Richterin zugeben muss, dass das Züchtigungsrecht des Mannes existiert, aber nicht mehr bedeute, "als dass ein Mann seine Frau vorsichtig berühren darf, wenn er versucht, ihr etwas zu erklären." Wozu diese "vorsichtige Berührung"?

Ich beobachte mit Interesse, dass es weitere moderate islamische Regionen gibt, dass dort aber häufig der Fundamentalismus erstarkt und z.T. siegt, wie es im Iran 1979, in Irak nach Saddam Hussein, in der Türkei seit Erdogan und nun auch in den nordafrikanischen revolutionären Staaten geschieht - siehe etwa hier: http://www.badische-zeitung.de/wahl-in-libyen-islamisten-auf-dem-vormarsch

Ich meine, dass keine der vier islamischen Schulen kompatibel mit den deutschen Grundgesetz ist. Und doch versucht man der Scharia in der BRD schleichend Platz zu machen. Beispiel: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article13613800/Richter-von-Allahs-Gnaden-erodieren-deutsche-Justiz.html

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Peter Grieshaber

Registriert seit: 20.05.2012

Kommentare: 140

07. Juli 2012 - 23:30 Uhr

Reitclubs und Autorennen sind des Palästinensers Freizeitbeschäftigung - klar Frau Lauser. Lesen Sie mal Charles Lewinskys Roman Gerron und schauen Sie den Film an, in dem ein Führer jemandem eine Stadt schenkt - mehr darf man hier nicht schreiben, ohne zensiert zu werden.

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Michael Krenn

Registriert seit: 17.07.2011

Kommentare: 226

08. Juli 2012 - 02:19 Uhr

Ja, auch Palästinenser in Gaza gehen offenbar in ihrer Freizeit sportlichen Hobbies nach. Da spricht auch nichts dagegen, wie ich finde. Oder verhalten sie sich dadurch etwa nicht mehr angemessen im Rahmen der ihnen gerne zugeschriebenen Opferrolle?

Übrigens: im Ort Birzeit, wo sich das Scharia-Gericht befindet, gibt es auch eine Uni mit hübschem Campus:
http://www.birzeit.edu/files/la/17076/gv
An der Uni gibt es sogar ein "Institute of Women's Studies".
http://www.birzeit.edu/institutes/wom_std/
Und attraktive Studentinnen scheint es auch zu geben:
http://www.birzeit.edu/files/la/23650

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1222

08. Juli 2012 - 11:20 Uhr

@Roman Weingardt: Finden Sie es richtig, dass palästinensische Frauen von palästinensischen Männern unterdrückt werden? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum reagieren Sie dann so erregt, wenn ich die Unterdrückung palästinensischer Frauen durch palästinensische Männer anprangere?

[ed. - Bezug auf gelöschten Beitrag]

@David Ache: Es gibt ohne Zweifel auch Bilder aus den Palästinensergebieten, die Leid und Grausamkeiten zeigen. Auch die palästinensische Nachrichtenagentur „Safa Images“ vertreibt solche Bilder. Und diese Bilder sind in Deutschland bekannt, weil sie oft genug in den Medien gezeigt werden. Die Frage ist aber: Warum zeigen deutsche Medien nicht auch die anderen Bilder, diejenigen, die z. B. Fitnessstudios, Reitclubs, Autorennen usw. in den Palästinensergebieten darstellen, oder Bilder, die moderne Einkaufszentren mit gefüllten Regalen in den Palästinensergebieten zeigen, oder Bilder, die modernste Technik in den Palästinensergebieten zeigen, Bilder von Vergnügungsparks und Schwimmbädern usw. in den Palästinensergebieten? Von diesen Bildern gibt es Tausende. Aber sie erscheinen nicht in deutschen Medien. Warum nicht? Herr Krenn stellte hierzu die Frage: „Oder verhalten sie (die Palästinenser) sich dadurch etwa nicht mehr angemessen im Rahmen der ihnen gerne zugeschriebenen Opferrolle?“ Eine Frage, die insbesondere die deutschen Gutmenschen zum Nachdenken anregen sollte.

@Peter Grieshaber: Was genau wollen Sie mit Ihrem Beitrag und der Nennung des Buches sagen? Wollen Sie damit behaupten, dass die Bilder vom guten Leben der Palästinenser inszeniert sind? Wenn ja, wären die Bilder ja aber von den Palästinensern selbst inszeniert, denn die Bilder stammen von einer palästinensischen Nachrichtenagentur mit Sitz in Gaza. Ihr „Vergleich“ mit der Geschichte im Roman „Gerron“ würde also deutlich hinken. Und die Frage bliebe, warum die Palästinenser solche Bilder überhaupt inszenierten? – Ihr „Vergleich“ besitzt für mich keine Logik.

@Martin Mattmüller: Insbesondere als Frau teile ich Ihre Sorge, dass die Scharia schleichend ihren Platz in der BRD einnimmt. Über Jahrzehnte hinweg haben vor allem Frauen hierzulande mühsam für das Erlangen gleicher Rechte für Frauen gekämpft. Es ist noch nicht alles perfekt. Aber Frauen haben in Deutschland inzwischen deutlich mehr Rechte als noch vor 100 Jahren. Diese Rechte möchte ich mir nicht mehr nehmen lassen, selbst, wenn ich mich nicht als „Emanze“ bezeichne. Die Frau sollte nicht vom Mann unterdrückt werden (wobei auch der Mann nicht von der Frau unterdrückt werden sollte). Deshalb bin ich strikt gegen die Scharia.

@Michael Krenn: Vielen Dank für die interessanten Infos und schönen Bilder aus Birzeit.

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Angie Hadad

Registriert seit: 07.06.2010

Kommentare: 414

08. Juli 2012 - 15:12 Uhr

Herr Ache,
Ladies first but Gentleman before.
Haben Sie obigen Text/Artikel ueberhaupt gelesen?

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1222

09. Juli 2012 - 09:00 Uhr

@Roman Weingardt: Warum antworten Sie nicht auf meine erste Frage: Finden Sie es richtig, dass palästinensische Frauen von palästinensischen Männern unterdrückt werden? – Um Ihrer Bitte nachzukommen: Ihr gesamter Beitrag am 7.7. um 14:35 Uhr. – [ed. - Bezug auf gelöschten Beitrag]

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Waltraud meger

Registriert seit: 13.07.2009

Kommentare: 114

09. Juli 2012 - 09:29 Uhr

Hallo Ammar Ulabi, uneingeschränkt ja zu Ihrem Vorschlag. Weil die verschiedenen Rechtsschulen nicht bekannt sind, sollten alle Rechtsschulen Sendezeit erhalten. Wenn nicht in Deutschland, vielleicht ein deutschsprachiger Sender der Türkei oder ein arabischer Sender. Dann könnten sämtlcihe Unklarheiten über islamisches Recht bekannt werden.

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2039

09. Juli 2012 - 09:36 Uhr

Frau Lauser,

Sie werden von Herrn W. keine oder nur eine beschwichtigende Antwort erhalten. Ich sage: Unterdrückung wird nur als schlimm angesehen, wenn sie von Deutschen ausgeht. Sie werden jetzt hinzufügen: Und von Israelis.

OK. Unterdrückung ist nur schlimm, wenn sie vom weltanschaulichen Gegner ausgeht ;-)

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1095

09. Juli 2012 - 09:45 Uhr

09.oo Uhr
Frau Lauser, wenn Sie Herrn Weingardt kennen würden, würden Sie sein
freundliches Angebot nicht ablehnen.
Den Vorschlag sich mal kennenzulernen, hatte man Ihnen schon verschiedentlich gemacht.Leider von Ihnen immer abgelehnt.
Wenn ich schon dabei bin :
Wie soll das gehen, dass die Ultraorthodoxen Wehrdienst für den Staat Israel leisten sollen (auch deren Frauen ???), den Staat, den sie doch
aus religiösen Gründen ablehnen.
Sehe ich das falsch ?

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David Ache

Registriert seit: 14.06.2012

Kommentare: 49

09. Juli 2012 - 11:08 Uhr

Der korrekte Link. Verzeihung:
http://english.pravda.ru/opinion/columnists/01-03-2012/120646-No_Lebanon_will_be_on_map-0/

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1095

09. Juli 2012 - 11:16 Uhr

Frau Lauser, Sie stellen immer gerne Fragen und reklamieren ausbleibende
Antworten.
Warum keine Antwort auf:
Rund um Dimona und was es dort so gibt.?
Wehrdienst der Ultraorthodoxen ?

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1095

09. Juli 2012 - 11:47 Uhr

" Israel hat das Recht westjordanland zu besiedeln, da es sich nicht
um ein besetztes Land handelt "
Gerade bei Phönix gelesen.
Frau Lauser, dazu eine Antwort ?????

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Angie Hadad

Registriert seit: 07.06.2010

Kommentare: 414

09. Juli 2012 - 13:49 Uhr

Herr Scholl,
Fragen stellen und keine Antwort bzw. nur Gegenfragen:
Das haben Frau Lauser und Frau Hadad von Ihnen gelernt.

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David Ache

Registriert seit: 14.06.2012

Kommentare: 49

09. Juli 2012 - 13:58 Uhr

These aufstellen ohne Begründung/Argumente haben wir von Ihnen gelernt Frau Hadad.

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Angie Hadad

Registriert seit: 07.06.2010

Kommentare: 414

09. Juli 2012 - 14:08 Uhr

Herr Ache,
wenn der Iran den Israelis so friedlich gesinnt ist wie Sie glauben, warum hat der Iran dann im Jahre 1979 saemtliche diplomatische Beziehungen MIT AEGYPTEN aufgeloest als Folge des Friedensvertrages Aegypten-Israel???
Wer ist hier psychopat?
Blenden Sie bitte das Video ein in dem Netanjahu gesagt hat "No Libanon will be on the map."
Danke

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1222

09. Juli 2012 - 14:24 Uhr

@Herbert Scholl: Lieber Herr Scholl, bitte sehen Sie es mir nach, wenn ich nicht immer und nicht immer sofort auf Ihre Fragen antworte, aber ich habe auch einen Job zu erledigen und kann deshalb nicht den ganzen Tag an meinem PC sitzen und am BZ-Forum teilnehmen. Was nun Ihre Fragen angeht:
1. Dimona: „Foxbats over Dimona“ habe ich bislang nicht gelesen und kann mich deshalb nicht dazu äußern. Was die „Schwarzen Hebräer“ rund um Dimona angeht, so versteht es sich, denke ich, von selbst, dass jeder Mann, der sich auf mehrere Frauen gleichzeitig einlässt, Probleme hat! ;-) Selbst Männer, die sich nur auf eine Frau einlassen, haben ja Probleme! ;-)
2. Nationaler Dienst für die Ultraorthodoxen: a) Ein entsprechendes Gesetz ist meines Wissens noch nicht verabschiedet, sondern es laufen Vorgespräche, in denen es u. a. auch um die Frage geht, ob ultraorthodoxe Frauen eingezogen werden sollen. b) Nicht jeder Ultraorthodoxe lehnt den Staat Israel ab.
3. Nachricht bei Phönix: Lesen Sie hierzu bitte diesen Artikel: http://jer-zentrum.org/ViewBlog.aspx?ArticleId=90

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1222

09. Juli 2012 - 14:26 Uhr

@Martin Mattmüller: Stimme Ihnen zu! ;-)

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1095

09. Juli 2012 - 14:44 Uhr

Liebe Frau Lauser, danke für Antworten !!!
Jerusalem Zentrum habe ich jetzt gespeichert
Mit Hagalil, Jüdische Gemeinde und Jerusalem Zentrum jetzt 3 Info-Quellen.
Sollte genügen.
Ihrem Hinweis " ein Mann und eine Frau " kann ich folgen.
Hoffentlich haben Sie mit " Eine Frau und ein Mann " gute Erfahrungen.
Gruss
H.S.

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1222

09. Juli 2012 - 14:54 Uhr

@ David Ache: Ihren Link aus der Pravda habe ich gelesen – und war offen gesagt etwas irritiert. Nach kurzer Recherche im Internet fand ich heraus, dass Netanyahu diesen Satz in einem Interview mit „Die Zeit“ gesagt haben soll. Auf der Website von „Die Zeit“ ist aber absolut kein solches Interview zu finden. Ich gehe also davon aus, dass es sich bei dieser Pravda-Meldung über die angeblichen Worte von Netanyahu um eine Ente handelt.

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1222

09. Juli 2012 - 15:00 Uhr

@Herbert Scholl: Lieber Herr Scholl, man macht im Leben gute und schlechte Erfahrungen. Aber ich kann Ihnen sagen, dass bzgl. des von Ihnen angesprochenen Themas die guten Erfahrungen bei mir bislang überwiegen. :-)

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1095

09. Juli 2012 - 15:08 Uhr

Frau Lauser, zu Ihrem letzten Satz :: Glückwunsch.!!
Zu Thema Wehrdienst/Zivildienst:
Wie soll Netanjahu es richten bei 10 % Haredim und 20 % Araber( Moslem+
Christen)? Heisst doch, dass derzeit etwa ein Viertel der Männer im
wehrtauglichen Alter ((blöder Begriff ) sich drücken dürfen.
Warum keine Berufsarmee?
Aber damit jetzt Ende mit diesem Thema.

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1222

09. Juli 2012 - 17:14 Uhr

@Herbert Scholl: Aus dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel von heute:

"Netanyahu und Mofaz einigen sich auf Gründung einer Gruppe zur Ausarbeitung von neuem Wehrpflichtgesetz

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Vize-Ministerpräsident Shaul Mofaz haben sich heute auf die Gründung einer Gruppe geeinigt, die ein Gesetz zur gleichmäßigen Verteilung der Lasten (des Militärdienstes, Anm.) ausarbeiten soll und den Entwurf in der nächsten Kabinett-Sitzung vorstellen soll. Die Gruppe wird aus Vize-Premier Mofaz, dem Minister für Strategische Fragen Moshe Yaalon und dem Knesset-Abgeordneten Yohanan Plenser bestehen. Vertreter des Verteidigungs-, Finanz- und Justizministeriums sowie der zivilen Dienste werden ebenfalls, sofern nötig, an den Beratungen der Gruppe teilnehmen.
(Büro des Ministerpräsidenten, 08.07.12)"

Ich denke, bei diesen Personen ist die ganze Sache in besseren Händen als bei uns. Denn sie sind vor Ort und kennen sich weitaus besser aus als Sie und ich. Ich bin sicher, es wird in nicht allzu ferner Zukunft eine Lösung geben. Und ist es nicht schön, wenn wir uns hier nicht den Kopf darüber zerbrechen müssen sondern den Sommerabend genießen können? :-)

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