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21. April 2017

Arbeit im Leichenhaus als Strafe für Raser

BANGKOK (dpa). Als drastische Erziehungsmaßnahme haben Richter in Thailand mehrere 1000 Verkehrssünder zur Arbeit in die Notaufnahmen von Krankenhäusern oder ins Leichenhaus geschickt. Allein in einem der größten Krankenhäuser der Hauptstadt Bangkok, der Nopparatrajathanee-Klinik, mussten mehr als 2000 verurteilte Auto- und Motorradfahrer anrücken. Im Leichenhaus mussten sie Schränke putzen, in denen die Toten aufbewahrt werden. Ein 25-jähriger Verkehrssünder, der betrunken am Steuer erwischt worden war, gab sich geläutert: "Die Arbeit hier hat meine Haltung völlig verändert."

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Autor: dpa