Daniel Küblböcks Vater kritisiert Rechtslage

afp

Von afp

Fr, 07. Dezember 2018

Panorama

KÖLN (AFP). Günther Küblböck, Vater des seit September vermissten Sängers Daniel Küblböck, kritisiert, dass die Rechtslage in Deutschland den Tod seines Sohns mitverursacht habe. "Es ist gesellschaftlich-politisch gewollt, dass man psychisch Kranke mehr oder weniger sich selbst überlässt", sagte er am Mittwoch bei Stern TV. Er habe Monate vor Küblböcks Sprung von einem Kreuzfahrtschiff Verhaltensänderungen bei seinem Sohn festgestellt, die Behörden wollten aber nicht eingreifen. Der Sänger sei aggressiv und verwirrt gewesen, habe geschrien und Dinge zertrümmert. Ein Neurologe habe eine akute Episode einer schizophrenen Psychose diagnostiziert.