Zahnrettungsbox

DREIKLANG: Das Lächeln der Nation

Kathrin Ganter

Von Kathrin Ganter

Sa, 08. September 2018

Basel

Die Lage ist dramatisch an Basler Schulen: Sechs von zehn Kindern sind von Zahnunfällen betroffen, meldet die Schulzahnklinik des universitären Zentrums für Zahnmedizin Basel (UZB). Was ist da nur los? Wird Vollkontaktkampfsport im Sportunterricht praktiziert? Sind die Läckerli in der Mensa zu hart? Haben die noch nicht gemerkt, dass nach Milchzähnen neue Zähne kommen? Das UZB und die Walter-Fuchs-Stiftung leisten aber einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Schweizer Nachwuchsgebisse und dem künftigen strahlenden Lächeln der Nation. Schon seit vielen Jahren statten sie die Schulen mit Zahnrettungsboxen aus, die derzeit wegen des Ablaufdatums großflächig ausgetauscht werden. Herausgerammte Beißerchen können darin in einer speziellen Nährlösung über mehrere Stunden aufbewahrt und anschließend wieder an Ort und Stelle eingesetzt werden. Angesichts der horrenden Kosten für Zahnersatz in der Schweiz, die in der Regel nicht durch die Krankenversicherung getragen werden, ist so ein Böxli wirklich eine wichtige Sache. Auf eine andere weist das UZB ebenfalls hin: Die Lehrer müssten für den Ernstfall schon wissen, wo die Box in der Schule aufbewahrt wird.