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26. Juli 2012
Der Preis fürs Luftverpesten soll steigen
EU will Emissionshandel ändern.
BRÜSSEL (dpa). Europas Unternehmen müssen Rechte zum Ausstoß des Treibhausgases CO2 kaufen. Das soll sie zu klimafreundlicherem Wirtschaften veranlassen. Doch der gewünschte Effekt bleibt derzeit aus: Die CO2-Rechte sind zu günstig. Das will die EU-Kommission nun ändern. Der Preis für Rechte zum Ausstoß von Kohlendioxid soll steigen. Dazu will die Brüsseler Behörde das Angebot an CO2-Zertifikaten zeitweise verknappen. Beim Verband der Deutschen Industrie (BDI) stieß der Plan ebenso wie im Bundeswirtschaftsministerium auf Ablehnung. Bundesumweltminister Peter Altmaier sieht indes Grund zum Handeln. Auch die Umweltverbände signalisierten Zustimmung.
Viele Unternehmen in der EU brauchen Rechte zum Ausstoß des klimaschädlichen CO2, die sie zugeteilt bekommen oder ersteigern und untereinander handeln können (Emissionshandel). Der Preis liegt zur Zeit laut Deutscher Bank nur bei sechs bis acht Euro pro Tonne. Beim Start des Emissionshandels war mit 30 Euro pro Tonne gerechnet worden.
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Autor: dpa



