Mancherorts sind die Zwetschgen zu klein

Nina Lipp

Von Nina Lipp

So, 26. August 2018

Wirtschaft (regional)

Der Sonntag Gute Obsternte mit regionalen Ausreißern erwartet.

Nach der miserablen Kernobsternte im vergangenen Jahr stellen volle Obstbäume eine gute Ernte in Aussicht, prognostiziert der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) für die diesjährige Ernte der Sonderkulturen. Die uneinheitliche Wasserversorgung und die damit einhergehende Trockenheit führen jedoch zu starken Unterschieden in den Fruchtgrößen. Die Zwetschgenbäume seien mit zahlreichen Früchten gesegnet, dort, wo 2017 der Spätfrost für die größten Schäden sorgte, werde die Ernte wohl am besten ausfallen.

Anders stellt sich die Situation in Teilen des Markgräflerlandes dar. Betroffen ist vor allem die Region zwischen der Bundesstraße B 3 und dem Rhein, von Hartheim im Norden bis Schliengen im Süden. Dort wurden viele Zwetschgenbäume erst gar nicht geerntet, weil die Früchte die vom Handel geforderte Mindestgröße, einen Durchmesser von 28 Millimetern, nicht erreichen. Was den dortigen Landwirten zusätzliche Sorgen bereitet: Im Markgräflerland sabotiert ein Unbekannter seit Wochen die landwirtschaftlichen Beregnungsanlagen. NIL