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20. März 2009 16:21 Uhr

Eine Auszeichnung geht nach Gütenbach

Rena GmbH: Der dritte Preis in Folge

Rena-Chef Jürgen Gutekunst hat zum dritten Mal in Folge den Jobmotor-Preis erhalten – weil er im vergangenen Jahr in Südbaden die meisten Arbeitsplätze schuf. 2006 zählte die Mannschaft des Gütenbacher Maschinenbauers 172 Mitarbeiter, 415 sind es heute.

  1. Jürgen Gutekunst ist Geschäftsführer der Rena GmbH in Gütenbach. Foto: Thomas Kunz

  2. Rena in Gütenbach. Foto: Thomas Kunz

  3. 415 Mitarbeiter hat die Firma heute. Foto: Thomas Kunz

  4. Der Chef will Arbeitsplätze schaffen und erhalten. Foto: Thomas Kunz

  5. Ein Mitarbeiter des Jobmotor-Siegers Rena in Gütenbach. Foto: Firma Rena

Ob er den Jobmotor noch einmal gewinnt? Da ist Realist Gutekunst eher skeptisch. "Wir wollen in diesem Jahr vor allem die Beschäftigung sichern", sagt der 47-jährige Absolvent der Fachhochschule Furtwangen. Bei Rena arbeitet derzeit ein Teil der Beschäftigten kurz. "Es gab Projektverschiebungen, darauf mussten wir reagieren." Der Grund: Auch die Solarbranche ist in den Sog der weltweiten Wirtschaftskrise geraten. Die Preise fallen, Finanzierungen sind schwieriger zu bekommen. Die Rena-Maschinen aus Gütenbach ätzen, reinigen und trocknen Wafer in allen Teilen der Welt. Die hauchdünnen Siliziumscheiben sind der Grundstoff für Solarzellen. Auch der Chipindus-trie – einem weiteren Rena-Kunden – ist es schon besser gegangen. Gutekunst rechnet für 2009 mit einem Umsatz von 150 Millionen Euro – der Wert von 2007.

Im vergangenen Jahr waren es 200 Millionen Euro.

Trotz einer schwieriger werdenden Situation bleibt der Ingenieur gelassen: "Wir sind nie davon ausgegangen, dass sich das rasante Wachstum der vergangenen Jahre auf ewig fortsetzt. Wir haben deshalb in den guten Jahren vorgesorgt, Gewinne reinvestiert. Und unsere Produktion atmet. Will heißen: Wir können auch mit einer geringeren Zahl von Aufträgen vernünftig umgehen." Und schnell reagieren, wenn die Konjunkturlokomotive wieder flotter läuft. Oder der neue US-Präsident Barack Obama die Solarindustrie stärker fördert.

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Autor: bkr