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24. März 2015

AUS DEN SCHULEN

  1. Sponsoren unterstützen ein ungewöhnliches Lernprojekt an der Neuenburger Werkrealschule mit 5000 Euro. Foto: Privat

Werkrealschule

NEUENBURG AM RHEIN. Ein außergewöhnliches Lernprojekt wird von den Sponsoren der Volksbank Müllheim, des Kiwanisclub und des Lions Club Müllheim wieder mit insgesamt 5000 Euro unterstützt: Die Werkrealschule im Schulverbund der Mathias-von-Neuenburg Schule wird nach einer erfolgreichen Pilotphase in Kooperation mit dem Freiburger Blicklabor ein weiteres Mal Schüler, die unter Konzentrations-, Rechen- oder Rechtschreibschwäche leiden, trainieren und individuell fördern. In der Werkrealschule im Schulverbund wird durch das Blicklabor mit einer sehr aufwändigen, genauen Diagnostik ermittelt, welche neurophysiologischen Blockierungen dem Lernen einen Strich durch die Rechnung machen. Phänomene, wie tanzende Buchstaben, wenn sich ein d zu einem b oder ein p zu einem b dreht, sich Zeilen ineinander schieben oder gar ganz verschwinden, können nun erklärt werden. Betroffene Schüler und Schülerinnen müssen sich nicht mehr verstecken oder still vor sich hin leiden und Frustration und schlechte Noten einfach so hinnehmen. In der Lerninsel der Werkrealschule testet das Blicklabor die Blicksteuerung, Simultanerfassung und Hörwahrnehmung der teilnehmenden Schüler. Zeitnah startet nun eine weitere Phase der Diagnostik und des Trainings, welches sich dieses Mal aufgrund der hohen Nachfrage nicht nur auf eine Klasse, sondern auf die Klassenstufen 5, 6 und 7 erstreckt. Die Planung und Koordination liegt bei Klassenlehrerin Frau Huck, die erfolgreich mit ihrem Kollegium und der Schulleitung Hand in Hand arbeitet. Das Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrer Motivation und in ihrem Blick auf das Wesentliche beim Lernen zu stärken, Selbstvertrauen aufzubauen, dass sie aus eigenem Antrieb die Kompetenzen des Bildungsplans mit Leichtigkeit und Freude entwickeln können.

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MFW-Grundschule

MÜLLHEIM. Große Freude herrscht in der Schulgemeinschaft der Michael-Friedrich-Wild-Grundschule: Das Staatliche Schulamt Freiburg hat im Auftrag des Kultusministeriums die Schule als "Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt" (GSB-Schule) re-zertifiziert. Bereits im Juli 2008 wurde die MFW-GS zur GSB-Schule, nachdem ein umfassender Kriterienkatalog von Unterrichtsorganisation, Angeboten an aktiven Pausen, Arbeitsgemeinschaften, Projekten und bewegungserzieherischen Zielsetzungen ins Qualitätsmanagement und Schulprogramm und Leitbild der Schule aufgenommen wurde.

Nun wurde der Schule die Re-Zertifizierung angeboten, die sie mit dem bestmöglichen Ergebnis, der Kategorie "A", abschloss. In "GSB-Schulen" finden mindestens 200 Minuten angeleitete Sport- und Bewegungsangebote und Projekte statt. Ebenso finden Bundesjugendspiele, Sponsorenläufe, Sporttage statt. Die Vesper- und Bewegungspausen sind getrennt und Bewegung als Unterrichtsprinzip ist in allen Fächern verankert. Bewegungs- und Entspannungspausen rhythmisieren den Unterricht. Zudem wird auf eine gesunde Ernährung geachtet und Trendsportarten wie zum Beispiel Tai Chi, Speedstacking und Kampfkunst werden gefördert.

Markgräfler Gymnasium

MÜLLHEIM. Ein abwechslungsreiches Programm und viele gemeinsame Aktivitäten haben den Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern des Markgräfler Gymnasiums Müllheim (MGM) und ihren Partnern aus Italien geprägt. Dabei lernten die 19 italienischen Gäste und ihre Deutschlehrerinnen, Sibylle Perathoner und Micaela Rogger, nicht nur das MGM und den Unterricht an deutschen Schulen, sondern auch die nähere Umgebung bis nach Straßburg kennen. Bei einer Stadtführung mit dem ehemaligen Geschichts- und Lateinlehrer des MGM, Elmar Vogel, erfuhren die 16-jährigen Gäste aus Borgo im Valsugana Interessantes über Müllheim. Auch ein gemeinsamer Ausflug nach Freiburg mit ihren Austauschpartnern aus den zehnten Klassen stand auf dem Programm. In Staufen folgten die Gäste aus Italien den Spuren von Faust, der sicherlich genauso begeistert gewesen wäre wie die gesamte Schüler- und Lehrergruppe, als einer der italienischen Gäste auf der Burg den Eingangsmonolog von Goethes Faust rezitierte und anschließend mit seiner Partnerin die Gretchen-Szene vorführte.

Den Kontakt zur neuen Partnerschule "Istituto Alcide Degasperi" hat eine der beiden Italienisch-Referendarinnen am MGM, Sibylle Richthammer, hergestellt. Auf den Gegenbesuch in Borga, der für den kommenden Mai geplant ist, freuen sich die Schüler und ihre Lehrer jetzt schon.

Autor: BZ