Möchte Gedanken lesen können

Aufgezeichnet von Wolfram Köhli

Von Aufgezeichnet von Wolfram Köhli

Fr, 09. November 2018

Faustball

WARMLAUFEN mit Sven Muckle vom FBC Offenburg.

FAUSTBALL Bundesliga. Für den Offenburger Bundesligisten FBC Offenburg beginnt die Hallensaison mit Verspätung. Sven Muckle, Vater von Zwillingen, ist als Angreifer eine der Stützen im Team. Vor dem ersten Heimspiel am Samstag stand der 31-jährige Projektmanager bei Meiko in Offenburg für den BZ-Fragebogen Rede und Antwort – auch zu Nichtsportlichem.

» Als Kind wollte ich immer werden: Ohje, da fällt mir nichts ein.
» Lieblingsfach in der Schule? Sport, das hat mir am meisten Spaß gemacht. Nicht rumsitzen müssen.
Die beste Ausrede, warum jemand nicht zum Training kam: Er habe verschlafen, sagte abends um 19 Uhr ein Kollege.
» Welche Faustballregel würden Sie einführen? Ich würde wieder einführen, dass die Deutsche Meisterschaft nur von den qualifizierten Mannschaften gespielt wird und der Ausrichter keinen festen Platz bekommt. Wer sich sportlich qualifiziert hat, sollte auch beim Saisonhöhepunkt spielen können. Das würde für mich viel Sinn machen.
Die beste Erfindung? Das Fitnessstudio. Möchte ich den Kopf frei bekommen nach einem schweren Tag, gehe ich dahin. Da habe eine Stunde für mich. Das ist so meine Welt, da powere ich mich aus. Gehe dann heim, fühle ich mich gut.
» Mein Lieblingsurlaub? Eigentlich auf Malle. Das Rumliegen am Strand ist nichts für mich. Habe ich Action um mich rum, ist mir das lieber. Viel Alkohol muss dabei nicht sein. Aber Party rund um die Uhr ist schon toll.
Beste Sportart außer Faustball? Fußball. Ich kicke in der faustballfreien Zeit beim SV Waltersweier, um mich konditionell fit zu halten. Dort bin ich eher der defensive Part. Ich gehe lieber kicken, als stupide auf dem Kinzigdamm zu joggen.
» Mein letztes Konzert: Helene Fischer in der Laxness Arena. Aber ich bin kein großer Konzertgänger.
Der verrückteste Vogel beim FBC Offenburg ist … Julius Zolg. Da er so unscheinbar ist, aber er hat es faustdick hinter den Ohren.
» Eine schlechte Angewohnheit von mir: Ich bin eher unordentlich. Das Aufräumen ist nicht unbedingt meine Sache.
Welche Superkraft hätten Sie gern? Da würde ich gerne Gedanken lesen können. Um zu erfahren, wie ich rüber komme, was im Kopf bei den anderen vorgeht.
» Ihr Lieblingsessen? Rumsteak.
Das erste Mal beim Faustball war … ich in Ortenberg am Sportplatz. Das müsste mit neun oder zehn Jahren gewesen sein.
» Was machen Sie, wenn Sie nicht Faustball spielen? Entweder kicke ich oder unternehme etwas mit der Familie.
Auto oder Zug? Auto, da ist man flexibler als mit dem Zug.
» Im TV verpasse ich nie? Ich schaue recht wenig fern. Fußballländerspiele verpasse ich nie.
Haben Sie sich schon mal gegoogelt? Ja, mit dem Ergebnis bin ich zufrieden gewesen (lacht).
» Welches Poster hing in Ihrem Zimmer: keines.
Ihre Lieblingshobbys? Faustball, Fußball, zudem spiele ich gerne Volleyball, wenn ich Zeit dazu habe. Ich koche noch gerne.
» Ungemütlich werde ich, wenn... ich Hunger habe.
Den schrägsten Musikgeschmack in der Mannschaft hat ... Matthias Lilienthal. Ich kann es nicht mal anhören, was er da hört. Das ist ganz komisches Techno Zeug ...
» Welches Lied haben Sie am häufigsten in Ihrem Leben gehört? Das könnte Time of my Life aus dem Film Dirty Dancing sein.
Welche Jugendsünde bereuen Sie? Da gibt es nichts.
» Gerne dabei gewesen wäre ich ... beim 7:1 der Deutschen Mannschaft im Halbfinale bei der Weltmeisterschaft 2014 gegen den Gastgeber Brasilien.
Meine peinlichste Szene auf dem Faustballfeld? Da habe ich mal bei über eine Entscheidung des Schiedsrichters, die ich nicht mitbekommen hatte, beschwert. Ich ging lautstark debattierend auf den Schiri zu. Keiner rings ums Feld hat verstanden, warum ich mich so aufrege, weil der Schiedsrichter richtig entschieden hatte.
» Mit einer Million Euro würde ich ... das Haus abbezahlen, dann erst einmal in Urlaub gehen und überlegen, wie ich das restliche Geld anlege oder was ich damit mache.
Am Samstag gegen den Tabellenführer TV Vaihingen/Enz … wollen wir versuchen zwei Punkte bei uns zu behalten. Zumindest ärgern wollen wir das Topteam. Wir wollen viel Druck auf das Team ausüben, damit ihm kein sauberer Aufbau gelingt.