Schwerer Unfall mit Reisebus

dpa

Von dpa

Mi, 14. Februar 2018

Panorama

Drei Menschen sterben bei Limburg, als ein Lkw einen Bus auf einen weiteren Lastwagen schiebt.

LIMBURG (dpa). Ein schwerer Auffahrunfall mit einem Reisebus und drei Lastwagen hat am Dienstag auf der Autobahn 3 bei Limburg zwei Menschen das Leben gekostet. Mehr als zehn wurden zum Teil schwer verletzt. Der Unfall passierte morgens gegen halb zehn Uhr zwischen Bad Camberg und Limburg-Süd in Fahrtrichtung Köln. Am Stauende hinter der Unfallstelle kam es später zu einem weiteren Zusammenstoß. Dieses Mal fuhr ein Autofahrer zwischen Niedernhausen und Idstein in einen Lastwagen. Der Mann wurde tödlich verletzt, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Wiesbaden sagte.

Der Reisebus fuhr laut Polizei auf der rechten Fahrspur. Weiter vorne habe es einen leichteren Lkw-Auffahrunfall und einen Rückstau gegeben, wegen dem der Bus stehen bleiben musste. Der Fahrer des folgenden Lastwagens habe nicht mehr bremsen können, sei gegen das Heck des Reisebusses geprallt und habe diesen gegen einen vorausfahrenden kleineren Lkw geschoben. Dieser wiederum sei gegen einen weiteren großen Lastwagen vor ihm gekracht.

Der 47-jährige Busfahrer und der 53 Jahre alte Fahrer des vor ihm stehenden Lastwagens erlitten dabei tödliche Verletzungen. Der 32-jährige Fahrer in dem Laster, der den Unfall verursachte, wurde schwerverletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Auch mehrere Passagiere im Bus wurden verletzt und zur Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Laut Polizei blieben aber alle Fahrgäste ansprechbar. Der Bus war im Auftrag von Flixbus nach Köln unterwegs. An Bord seien neben dem Fahrer 14 Reisende gewesen, teilte das Unternehmen in München mit.

Bei der Bergung waren rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr, ein Polizeihubschrauber und zwei Rettungshelikopter im Einsatz. Die Polizei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Bad Camberg ab. Kilometerlange Staus auf der A 3 vor der Umleitung waren die Folge. Dort kam es am frühen Nachmittag zu dem zweiten tödlichen Auffahrunfall. Auch hier musste die Strecke gesperrt werden.